16. Solinger Symposium diskutiert Fortschritte und Lehren aus der Intensivmedizin nach COVID-19
Lea Hartmann16. Solinger Symposium diskutiert Fortschritte und Lehren aus der Intensivmedizin nach COVID-19
16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin in Solingen
Am vergangenen Wochenende fand im Klinikum Solingen das 16. Symposium der Abteilung für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin statt. Unter der Leitung von Chefarzt Professor Thomas Standl trafen sich Fachleute im Museum Plagiarius Solingen, um über zentrale Entwicklungen in der Intensivmedizin zu diskutieren.
Im Mittelpunkt des Symposiums standen Erfahrungen und Fortschritte in der Intensivmedizin während der COVID-19-Pandemie. Thematisiert wurden dabei zentrale Fragen wie Übertherapie, die Notwendigkeit von Triage-Entscheidungen, Beatmungsstrategien sowie die extrakorporale Oxygenierung.
Darüber hinaus wurden weitere Schwerpunkte aus den vier Säulen der Anästhesiologie behandelt, darunter Schmerztherapie sowie die Erkennung und Behandlung von Delirien. Durch direkten Austausch und vertiefende Gespräche entstanden praxisnahe, interdisziplinäre Erkenntnisse für den Klinikalltag.
Ein Höhepunkt war die Vorstellung eines neuen Konzepts der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI): „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“. Zur Unterstützung dieser Initiative kündigte die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) eine systematische wissenschaftliche Auswertung an.
Das Symposium bot eine Plattform für den Wissensaustausch und die Vernetzung. Das neue DIVI-Konzept und die begleitende Studie zielen darauf ab, die Praxis in der Intensivmedizin zu verbessern. Die Teilnehmer nahmen konkrete Handlungsempfehlungen für ihre tägliche Arbeit in den Kliniken mit.






