300 Meter Iftar-Tafel in Köln: Tausende feiern das Ende des Ramadan
Amelie Schmidt300 Meter Iftar-Tafel in Köln: Tausende feiern das Ende des Ramadan
Gemeinschaftliches Fastenbrechen: 300 Meter lange Iftar-Tafel in Köln-Mülheim
Gestern Abend fand entlang der Keupstraße in Köln-Mülheim ein 300 Meter langes gemeinschaftliches Mahl statt – das öffentliche Fastenbrechen, bekannt als Iftar, mit dem der Ramadan seinen Abschluss fand. Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich rund 5.000 Menschen, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
Organisiert wurde das große Fest von der Initiative Keupstraße, die entlang der gesamten Straße Tische aufstellte. Eingeladen waren Gäste aller Herkunftsgruppen, was den Fokus der Veranstaltung auf Vielfalt und Zusammengehörigkeit unterstrich. Das Mahl diente als öffentliches Zeichen der Einheit vor Beginn von Eid al-Fitr, dem dreitägigen Fest, das an diesem Freitagabend beginnt.
Der Ramadan, der islamische Fastenmonat, endete heute. Während ähnliche große Iftar-Veranstaltungen auch in anderen deutschen Städten stattfinden, gibt es keine genauen jährlichen Teilnehmerzahlen. So plant etwa Bergisch Gladbach für 2026 eine angemeldete Großveranstaltung, und in kleineren Nachbarschaftsinitiativen – wie im Potsdamer Viertel Milanhorst – fand bereits lokaler Austausch statt.
Das Kölner Event brachte Tausende zusammen, um die Tradition des Fastenbrechens zu teilen. Gleichzeitig zeigte es das Bekenntnis der Stadt zu Offenheit und Gemeinschaftsgeist. Nun folgen die Feierlichkeiten zu Eid al-Fitr, die weltweit für Muslime das offizielle Ende des Ramadan markieren.






