20 April 2026, 00:14

42 Jahre Polizei: NRW-Abteilungsleiter Thomas Roosen geht in Rente

Ein gerahmtes Ruhestandszertifikat der US-Luftwaffe mit blauer Umrandung, das ein Schild-Logo mit einem zentralen Stern, einem Lorbeerkranz und einer schwarzen Schriftzeile "Ruhestand" zeigt.

42 Jahre Polizei: NRW-Abteilungsleiter Thomas Roosen geht in Rente

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Karriere, die im Streifendienst begann und bis an die Spitze einer der wichtigsten Polizeibehörden des Landes führte. Innenminister Herbert Reul bezeichnete ihn bereits als den richtigen Mann zur richtigen Zeit für diese Position.

Roosen übernahm 2020 die Leitung des LZPD NRW und war seitdem für rund 1.800 Mitarbeiter am Hauptsitz in Duisburg sowie an über zehn Standorten in Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Die Behörde deckt ein breites Aufgabenspektrum ab – nur ein Drittel der Belegschaft besteht aus Polizeibeamten, während über 40 Berufe vertreten sind.

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Seit dem Jahr 2000 lag sein Schwerpunkt auf der Informationstechnologie: Er leitete bundesweite Projekte und gestaltete die zentralen IT-Systeme der Polizei um. Zuvor durchlief er alle Dienstgrade der nordrhein-westfälischen Polizei, vom Einsatzbeamten bis in die Führungsriege.

Mit seinem Ruhestand entsteht vorerst eine Lücke in der Amtsleitung. Astrid Ohde übernimmt kommissarisch die Führung, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist. Die künftige Ausrichtung des LZPD NRW wird von strategischen Entscheidungen in den kommenden Jahren abhängen – mit Auswirkungen auf die Polizeiarbeit im Land für Jahrzehnte.

Auf die Zeit nach dem Berufsleben freut sich Roosen besonders auf stressfreie Morgen ohne Pendelverkehr. Stattdessen will er die Staumeldungen in den Nachrichten genießen – ohne selbst Umwege zum Büro suchen zu müssen.

Das LZPD NRW arbeitet unter der interimistischen Leitung weiter, während die Suche nach einem neuen Direktor beginnt. Presseanfragen zur Übergangsphase können an die Pressestelle des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW gerichtet werden. Roosens Abschied beendet eine lange Karriere, die die moderne Polizeiarbeit in der Region maßgeblich geprägt hat.

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