08 May 2026, 20:03

Amos Oz' Kibbuz-Geschichten erklingen vor Israels Unabhängigkeitstag

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte Israels mit geografischen Merkmalen und Städtenamen, begleitet von Text in Englisch und Hebräisch.

Amos Oz' Kibbuz-Geschichten erklingen vor Israels Unabhängigkeitstag

Literarische Lesung am 13. Mai würdigt Amos Oz’ Werk vor Israels Unabhängigkeitstag

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Am 13. Mai findet eine literarische Veranstaltung statt, die anlässlich des bevorstehenden Unabhängigkeitstags Israels das Schaffen von Amos Oz feiert. Im Mittelpunkt steht eine Lesung aus Zwischen Freunden, einem Buch, das die Herausforderungen des Kibbuz-Lebens in den 1950er-Jahren erkundet. Heinz D. Haun wird die Texte vortragen, begleitet von Livemusik.

Die Kibbuz-Bewegung entstand bereits vor der Gründung Israels im Jahr 1948, als David Ben-Gurion die Unabhängigkeit des Staates verkündete. Diese kollektiven Siedlungen sollten eine ideale Gesellschaft mit geteilten Ressourcen und gemeinschaftlichen Entscheidungen schaffen. Doch oft prallte diese Vision auf die menschliche Natur, die sich nur widerwillig den Forderungen der Gruppe unterordnete.

In Zwischen Freunden hält Amos Oz diese Spannung in Geschichten fest, die in einem fiktiven Kibbuz spielen. Eine Erzählung, Esperanto, handelt von Martin, einem Schuhmacher, der davon träumt, eine Esperanto-Gruppe zu gründen. Sein Ringen spiegelt die größeren Konflikte zwischen persönlichen Sehnsüchten und kollektiven Erwartungen wider.

Bei der Veranstaltung wird Heinz D. Haun Auszüge aus dem Buch lesen. Arne Meinhardt am Akkordeon und Anaïs am Cello begleiten die Lesung musikalisch. Die Veranstaltung findet statt, während Israel sich auf die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag vorbereitet. Sie unterstreicht die kulturelle und historische Bedeutung der Kibbuz-Bewegung. Oz’ Werk bleibt bis heute eine Reflexion über kollektive Ideale und individuelle Realitäten.

Quelle