Audi setzt ehrgeizige Klimaziele: 30 Prozent weniger CO₂ bis 2025
Audi intensiviert seine Bemühungen, die Emissionen in allen Unternehmensbereichen zu senken. Der Automobilhersteller hat ehrgeizige Ziele für mehr Nachhaltigkeit in Produktion, Logistik und im gesamten Lebenszyklus seiner Fahrzeuge gesetzt. Mit diesen Maßnahmen will das Unternehmen seinen ökologischen Fußabdruck in den kommenden Jahren deutlich verringern.
Bis 2025 strebt Audi eine Reduzierung der CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus seiner Fahrzeuge um 30 Prozent an. Um dies zu erreichen, führt das Unternehmen emissionsarme Produktionsverfahren für Batterien ein. Zudem setzt es beim Batterietransport auf die Schiene – eine Maßnahme, die jährlich rund 3.800 Tonnen CO₂ einspart.
Auch die Logistik steht im Fokus: Derzeit verursacht sie dreimal so viel CO₂ wie der Warentransport zum Werk. Langfristig will Audi die Logistik komplett klimaneutral gestalten. Darüber hinaus reduziert das Unternehmen den Kunststoffverbrauch in Verpackungen und verbessert durch geschlossene Kreisläufe das Aluminium-Recycling.
Auch die Produktionsstandorte werden umweltfreundlicher: Audi hat Solaranlagen auf Dächern installiert und Systeme zur Abwasseraufbereitung eingeführt. Ab 2026 plant das Unternehmen, ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) zu produzieren.
Diese Veränderungen sind Teil von Audis umfassender Strategie zur CO₂-Neutralität. Der Umstieg auf die reine BEV-Produktion und eine grüne Logistik werden dabei eine Schlüsselrolle spielen. Das Unternehmen erwartet, dass diese Schritte langfristig zu messbaren Fortschritten bei der Verringerung seines CO₂-Fußabdrucks führen.
