22 March 2026, 22:03

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge am Rathaus als klares Zeichen

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einer 'Steh Auf gegen Rassismus'-Schleife die Straße entlang, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmästen, Ampeln und einer Statue im Hintergrund bei einem bewölktem Himmel.

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge am Rathaus als klares Zeichen

"Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!": Neue Flagge am Rathaus gehisst

Am Rathaus von Bergisch Gladbach weht nun eine Flagge mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!". Entworfen wurde sie vom Bergisch Gladbacher Bündnis für Demokratie und Vielfalt, einer Initiative, die als Reaktion auf die umstrittenen Enthüllungen zum "Potsdamer Treffen" im vergangenen Jahr gegründet wurde.

Der Verein entstand im Mai 2024 mit dem Ziel, Demokratie und Vielfalt in der Region zu fördern. Seither hat er zahlreiche Kundgebungen und öffentliche Aktionen gegen Rassismus organisiert. Die Idee und das Design der Flagge stammen von Julia Bannenberg, einem Mitglied der Gruppe.

Bei einer offiziellen Übergabezeremonie nahmen kürzlich die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker die Flagge entgegen. Opiela betonte anschließend, der Kampf gegen Rassismus müsse eine lebenslange Verpflichtung für jede Bürgerin und jeden Bürger sein.

Die Flagge ist nun auch für die Öffentlichkeit erhältlich: Interessierte können gegen eine Spende an den Verein ihr eigenes Exemplar bestellen. Weitere Informationen zur Arbeit des Bündnisses gibt es auf der Website www.gl-devi.de.

Bergisch Gladbach ist nicht die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die aktiv wird. In Arnsberg etwa nahmen tausende Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus an schulischen Workshops gegen Diskriminierung teil. Diese Initiativen folgten den Recherchen von Correctiv zu rechtsextremen Treffen in Potsdam.

Mit der Flagge am Rathaus setzt die Stadt ein deutliches öffentliches Zeichen gegen Rassismus. Der Verein wirbt weiterhin um Unterstützung – durch Spenden und Mitwirkung bei Veranstaltungen. Die Arbeit steht für eine breitere Bewegung in der Region, die sich gegen Diskriminierung in der Gesellschaft engagiert.

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