29 April 2026, 14:07

Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Seniorin und Firma verlieren tausende Euro

Alte weiße Visitenkarte mit handgeschriebener Nachricht und Empfängername.

Betrüger zuschlagen in Meinerzhagen: Seniorin und Firma verlieren tausende Euro

Betrugswelle in Meinerzhagen: Unternehmen und Seniorin auf raffinierte Maschen hereingefallen

In den vergangenen Tagen sind in Meinerzhagen sowohl ein Unternehmen als auch eine 76-jährige Frau Opfer ausgeklügelter Betrugsmaschen geworden. Mit gefälschten E-Mails und Telefonanrufen lockten Betrüger ihre Opfer dazu, Geld zu überweisen oder sensible Bankdaten preiszugeben. Die örtliche Polizei warnt nun Bürger und Unternehmen vor diesen perfiden Tricks und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.

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In einem Fall erhielt ein in Meinerzhagen ansässiges Unternehmen eine E-Mail, die scheinbar von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner stammte. Darin hieß es, die Bankverbindung des Partners habe sich geändert – inklusive leicht abgewandelter Kontodaten. Das Unternehmen tätigte Zahlungen auf das gefälschte Konto, bevor der Schwindel bei einem Routinegespräch zwischen den Geschäftsführern aufflog.

Gleichzeitig wurde eine 76-jährige Frau aus demselben Ort von einem Anrufer kontaktiert, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Im Gespräch überredete der Mann die Seniorin, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Anschließend spähte er ihre finanziellen Daten aus und wies sie an, mit niemandem über das Telefonat zu sprechen. Am nächsten Morgen stellte sie fest, dass von ihren Konten mehrere unautorisierte Überweisungen und Abbuchungen getätigt worden waren.

Die Polizei betont, dass seriöse Banken niemals per Telefon nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf den Computer fragen. Unternehmen werden dazu aufgefordert, unerwartete Änderungen von Bankdaten unabhängig zu überprüfen, da Betrüger oft Informationen aus öffentlichen Registern oder gehackten E-Mails beziehen. Bürger sollten unaufgeforderte Anrufe umgehend beenden und keine persönlichen oder finanziellen Daten weitergeben.

Die Polizei Meinerzhagen hat eine dringende Warnung vor diesen Betrugsfällen herausgegeben und appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben. Betroffene werden aufgefordert, Vorfälle umgehend zu melden. Medienanfragen können an die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis per Telefon, E-Mail oder über die offizielle Website gerichtet werden. Die Ermittlungen zu beiden Fällen laufen weiterhin, um weitere Betrugsversuche zu verhindern.

Quelle