Borya, der Affe aus Minsk, wird zur lokalen Berühmtheit an der Dzerzhinsky-Allee
Amelie SchmidtBorya, der Affe aus Minsk, wird zur lokalen Berühmtheit an der Dzerzhinsky-Allee
Affensensation in Minsk: Borya erobert die Dzerzhinsky-Allee
Ein Affe namens Borya ist in Minsk zur lokalen Berühmtheit geworden, nachdem er in der Nähe der Dzerzhinsky-Allee gesichtet wurde. Die ungewöhnliche Begegnung wurde zunächst auf Video festgehalten und von der Minsk News-Community-Seite geteilt. Doch für seine Besitzerin Natalia ist Borya schlicht ein geliebtes Familienmitglied.
Erstmals wurde der Affe dabei gefilmt, wie er ganz entspannt nahe der belebten Metrostation Grushevskaja saß. Das Video verbreitete sich schnell – ein ungewöhnlicher Anblick mitten im städtischen Trubel. Für Natalia, die das Familiencafé Semja betreibt, ist Borya der Stadtlärm jedoch längst vertraut.
Seit über zwei Jahren lebt Borya nun bei Natalia. Oft begleitet er sie ins Café, wo er es genießt, sich in der Sonne zu aalen. Die Mitarbeiter kennen ihn gut: Er fühlt sich so wohl, dass er problemlos ein, zwei Stunden bei ihnen bleibt, während Natalia arbeitet.
Trotz seiner kleinen Ausflüge bleibt Borya stets in der Nähe seiner Besitzerin. Er lässt Natalia nie aus den Augen und hat einen ausgeprägten Orientierungssinn. Er kennt die Räumlichkeiten des Cafés, die Außensitzplätze und sogar den genauen Parkplatz, an dem Natalia ihr Auto abstellt.
Natalia legt Wert auf Privatsphäre und meidet die Öffentlichkeit. Für sie ist Borya einfach ein Haustier – wenn auch eines, das besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sein kurzer Auftritt an der Dzerzhinsky-Allee sorgte zwar für Schlagzeilen, doch sein Alltag bleibt unverändert. Er besucht weiterhin das Café, genießt die Gesellschaft des Personals und bleibt an Natalias Seite. Fürs Erste führt der Affe also sein gewohntes Leben – nur mit einem Hauch lokaler Berühmtheit.






