CDU fordert mehr Bürgerbeteiligung bei der Weyersberg-Entwicklung
Die CDU-Stadtratsfraktion setzt sich für eine stärkere Bürgerbeteiligung in der Debatte um die Entwicklung des Stadtteils Weyersberg ein. Die Partei fordert, dass der Bürgerbeirat der Stadt eine zentralere Rolle bei der Gestaltung des Prozesses einnimmt. Gleichzeitig äußert sie Kritik an der bisherigen Führung der Diskussionen.
Lukas Schrumpf, der planungspolitische Sprecher der CDU, warf der Stadtverwaltung vor, den Bürgerbeirat zu vernachlässigen. Er betonte, dass das Gremium nach den Kommunalwahlen nicht zeitnah besetzt worden sei und daher bisher kaum genutzt werde. Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, argumentierte, der Beirat sei die richtige Plattform, um die Bürger in die Weyersberg-Pläne einzubinden.
Carsten Becker, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, warnte jedoch davor, die Debatte allein auf die Anwohner zu beschränken. Er unterstrich, wie wichtig es sei, auch die Belange der gesamten Stadtgesellschaft zu berücksichtigen. Die CDU pocht auf ein transparentes und inklusives Verfahren, das allen Interessierten die Möglichkeit zur Mitwirkung gibt.
Die Partei erwartet nun von der Verwaltung, dass sie im nächsten Bürgerbeiratstermin am 15. August einen klaren Plan vorlegt. Dieser soll aufzeigen, welche Beteiligungsformate und -instrumente zum Einsatz kommen und einen Zeitrahmen vorgeben. Zwar begrüßt die CDU bürgergetragene Initiativen, die den Dialog suchen, warnt jedoch vor einer Dominanz der lautesten Stimmen in der Diskussion.
Im Kern geht es der CDU um Fairness und Klarheit in der Weyersberg-Debatte. Sie fordert einen strukturierten Ansatz, der sicherstellt, dass alle Perspektiven Gehör finden. Die nächste Sitzung des Bürgerbeirats wird richtungsweisend für die künftige Bürgerbeteiligung sein.
