CDU Solingen prangert prekäre Arbeitsbedingungen an Schulen an – und fordert mehr Personal
Anna SchmittCDU Solingen prangert prekäre Arbeitsbedingungen an Schulen an – und fordert mehr Personal
Die Solinger CDU hat die prekären Arbeitsbedingungen an den Schulen der Stadt scharf kritisiert. Der jüngste Rücktritt einer Schulleiterin bringt das Problem nun erneut in den Fokus. Die Parteimitglieder argumentieren, dass die chronisch unterfinanzierten Schulverwaltungen mit den steigenden Anforderungen nicht mehr Schritt halten können.
Die Finanzierung der Schulsekretariate liegt in der Verantwortung der Kommune. Die CDU wirft der Stadt vor, dass die aktuellen Haushalte nicht ausreichend Personal für die wachsende administrative Arbeitslast vorsehen. Die Berechnungsgrundlage für die Stellenstunden wurde seit 2012 nicht mehr angepasst – obwohl sich die Aufgaben seither deutlich vermehrt haben.
Während der Pandemie mussten Schulleitungen die Verwaltungen oft im Alleingang bewältigen, selbst wenn dringend zusätzliche Unterstützung nötig gewesen wäre. Der CDU-Politiker Küster übt harte Kritik an den Zuständen: „Lehrkräfte dürfen keine Zeit mit Bürokratie verschwenden.“ Jede Minute, die in Verwaltungsaufgaben fließe, fehle den Schülerinnen und Schülern.
Die Partei fordert nun Bürgermeister Tim Kurzbach auf, sich vor Ort ein Bild von den täglichen Herausforderungen an den Schulen zu machen. Küster betont, es gehe nicht um eine Minimalbesetzung, sondern um die bestmögliche Personalausstattung. Die CDU-Fraktion bleibt entschlossen, zügige Lösungen für den Personalmangel durchzusetzen.
Der Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt unter anhaltendem Druck steht, die Ressourcen in den Schulverwaltungen zu verbessern. Die CDU pocht auf eine Aktualisierung der Stellenberechnung und eine bessere Finanzierung, die der wachsenden Arbeitsbelastung gerecht wird. Ohne Gegenmaßnahmen, so die Warnung, werde die Überlastung der Schulleitungen weiter zunehmen.






