Chaos in Kölner Sonderzügen: Pyrotechnik, Vandalismus und Festnahmen bei Fußballfans
Lea HartmannChaos in Kölner Sonderzügen: Pyrotechnik, Vandalismus und Festnahmen bei Fußballfans
Randalierer unter Fußballfans haben während der Fahrt zweier Sonderzüge nach Köln mehrfach für Unruhen gesorgt. Es kam zu Pyrotechnik-Einsätzen, Vandalismus und tätlichen Angriffen – Verdächtige wurden identifiziert und vorläufig festgenommen. Bisher wurden keine Verletzungen bestätigt.
Eine Gruppe vermummter Düsseldorfer Fans traf mit einem Bus am Kölner Bahnhof Weiden-West ein. Sie führten Pyrotechnik mit sich, woraufhin sich ortsansässige Randalierer in der Nähe versammelten.
Bei der Ankunft des ersten Sonderzugs am Kölner Bahnhof Ehrenfeld flogen Flaschen, und eine Rauchbombe wurde gezündet. Die Polizei sprach mehrere Platzverweise gegen bekannte Störfaktoren aus. Die Bundespolizei griff frühzeitig ein, um eine Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Fangruppen zu verhindern.
Während der Fahrt des zweiten Sonderzugs wurde erneut Pyrotechnik entzündet. Verdächtige wurden ermittelt und den vor Ort eingesetzten Beamten gemeldet. Eine spätere Kontrolle ergab zwei beschädigte Fensterscheiben im Zug. Bei der Festnahme von Verdächtigen in Köln kam es zudem zu einem Angriff auf einen Polizisten.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu allen bekannten Straftaten eingeleitet. Die Behörden bestätigten, dass es keine Verletzten gab. Die Lage bleibt unter genauer Beobachtung.






