Defektes Panikschloss legt Training für 300 Sportler in Köln-Poll lahm
Amelie SchmidtDefektes Panikschloss legt Training für 300 Sportler in Köln-Poll lahm
Defekter Notausgangsverschluss stört Training für 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904
Ein defekter Notausgangsverschluss hat den Trainingsbetrieb für rund 300 Mitglieder des Turnvereins Köln-Poll 1904 lahmgelegt. Das Problem an der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße macht die Tür seit über drei Wochen unbenutzbar. Zwar hat die Stadt Köln eine provisorische Lösung installiert, doch bleiben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bei Evakuierungen bestehen.
Ausgelöst wurde die Störung durch einen Defekt an der Panikschloss-Vorrichtung der Notausgangstür. In der Folge konnte der Turnverein seit Anfang Juli keine Trainingseinheiten für seine Mitglieder anbieten. Die Stadt reagierte mit dem Einbau eines vorübergehenden Schlosses, das ein normales Öffnen und Schließen der Tür ermöglicht.
Doch der Vereinsvorstand kritisiert diese Maßnahme scharf. Die Vorsitzende Ute Ahn erklärte, dass ein dauerhaft offener Zugang während des Trainings aus Sicherheits- und Schutzgründen nicht vertretbar sei. Mittlerweile hat die Stadt ein vollständiges Ersatzteil bestellt, doch Lieferverzögerungen haben die Reparatur hinausgezögert.
Ein neues Panikschloss wurde in Auftrag gegeben, doch Engpässe in der Lieferkette führten zu weiteren Verzögerungen. Nun wird das Ersatzteil voraussichtlich in dieser Woche eintreffen. Sobald es da ist, soll eine beauftragte Firma es umgehend einbauen.
Bis zur endgültigen Behebung der Störung muss der Turnverein weiterhin mit Einschränkungen leben. Die Stadt strebt eine schnelle Lösung an, sobald das Ersatzteil verfügbar ist. Bis dahin bleiben die Trainingseinheiten für die 300 betroffenen Mitglieder ausgesetzt.






