Dormagen plant Haushalt 2026: Spitzensport, Nachhaltigkeit und Gebühren im Fokus
Amelie SchmidtDormagen plant Haushalt 2026: Spitzensport, Nachhaltigkeit und Gebühren im Fokus
Stadtrat von Dormagen tritt am 26. März 2026 zusammen, um Haushalt und zentrale Vorhaben zu beraten
Am 26. März 2026 kommt der Dormagener Stadtrat zusammen, um den Haushalt für 2026 endgültig zu beschließen und über wichtige lokale Initiativen zu diskutieren. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die finanzielle Förderung des Spitzensports, Aktualisierungen der Nachhaltigkeitsplanung sowie Änderungen bei den Gebühren für Gewerbetreibende. Die Sitzung beginnt um 17:30 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.
Ein zentraler Punkt ist die "Olympia-Initiative – Förderung des Spitzensports", für die jährlich 150.000 Euro zur Unterstützung des lokalen Leistungssports vorgesehen sind. Zudem wird der Rat über den Personalplan der Stadt für das kommende Jahr abstimmen sowie über die Wirtschaftspläne der städtischen Werke und des technischen Dienstes entscheiden.
Auch die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt wird überarbeitet: Externe Fachleute wurden beauftragt, den Maßnahmenrahmen zu erweitern. Neue Gestaltungsrichtlinien für Außengastronomie und Warenpräsentationen stehen zur Beschlussfassung an, ebenso wie eine Überprüfung der Terrassennutzungsgebühren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die zweite Phase des "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit"-(S.O.S. 2.0)-Pakets. Ziel ist es, die kommunalen Ordnungsdienste umzustrukturieren, um sie sichtbarer und effizienter zu gestalten. Zwar sind Details zu Personal oder Dienstzeiten noch offen, doch der Rat wird prüfen, wie das Vorhaben in der Praxis umgesetzt werden kann.
Zur Entlastung der lokalen Wirtschaft werden Sondernutzungsgebühren vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2028 vorübergehend ausgesetzt. Diese Maßnahme soll die finanzielle Belastung in diesem Zeitraum verringern.
Die Beschlüsse des Rates werden die Prioritäten Dormagens für das kommende Jahr prägen. Genehmigte Maßnahmen wie die Förderung des Spitzensports oder der Gebührenverzicht treten in den nächsten Monaten in Kraft. Die Ergebnisse der Beratungen zu S.O.S. 2.0 und Nachhaltigkeit werden künftige Vollzugs- und Umweltpolitiken bestimmen.






