Dorstens Bibliothek setzt auf digitalen Ausweis per Smartphone und NFC
Anna SchmittDorstens Bibliothek setzt auf digitalen Ausweis per Smartphone und NFC
Dorstens Stadtbibliothek führt digitalen Bibliotheksausweis per Smartphone ein
Die Stadtbibliothek Dorsten bietet ihren Nutzerinnen und Nutzern nun eine innovative Möglichkeit, Bücher ausschließlich mit dem Smartphone auszuleihen. Das neue System macht physische Bibliotheksausweise überflüssig – ein einfacher Tap genügt, um Medien zu entleihen. Dieser digitale Ansatz ist ein Novum für die Stadt und selbst weltweit noch selten zu finden.
Der mobile Bibliotheksausweis funktioniert sowohl auf Android- als auch auf iOS-Geräten und nutzt die Near-Field Communication (NFC)-Technologie. Nutzer können den digitalen Ausweis über einen QR-Code oder einen E-Mail-Link beziehen und ihn durch Vorlage ihres bestehenden Bibliotheksausweises an der Information aktivieren. Ist die Einrichtung abgeschlossen, reicht es, das Smartphone in die Nähe des Selbstverbuchungsterminals zu halten, um Bücher auszuleihen.
Entwickelt wurde das System von den Unternehmen ELATEC und idVation, die einen RFID-Leser mit der Smartphone-Authentifizierung kombinieren. Es arbeitet mit der gleichen Frequenz (13,56 MHz) wie herkömmliche RFID-Karten und ist damit kompatibel mit der bestehenden Infrastruktur. Da das gleiche Datenformat für Nutzerdaten verwendet wird, gestaltet sich der Übergang von der physischen zur digitalen Karte nahtlos.
Die Bibliotheksmitarbeiter erwarten durch die Umstellung eine Verringerung des administrativen Aufwands und der Kosten für die Mitgliederverwaltung. Gleichzeitig soll die Effizienz für die Nutzer steigen: kürzere Wartezeiten und ein vereinfachter Ausleihprozess sind das Ziel.
Das digitale Bibliotheksausweissystem ist ab sofort in der Stadtbibliothek Dorsten nutzbar und bietet eine schnellere und bequemere Möglichkeit, Bücher auszuleihen. Durch den Einsatz von NFC-Technologie statt physischer Karten rechnet die Bibliothek mit reibungsloseren Abläufen und geringeren Ausgaben. Nutzer können ihr Smartphone bereits jetzt an allen Selbstverbuchungsterminals einsetzen.






