12 April 2026, 22:03

Düsseldorf verhängt erstes Platzverbot am Hauptbahnhof gegen gewalttätigen 31-Jährigen

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Düsseldorf verhängt erstes Platzverbot am Hauptbahnhof gegen gewalttätigen 31-Jährigen

Die Düsseldorfer Polizei hat einem 31-jährigen Tunesier das Betreten des Bereichs um den Hauptbahnhof der Stadt untersagt. Diese erste Platzverweisung für diese Zone folgt auf eine Reihe gewalttätiger Vorfälle, die mit dem Mann in Verbindung gebracht werden. Die Behörden wollen damit weitere Straftaten verhindern und die Sicherheit für Anwohner sowie Besucher erhöhen.

Der Mann steht seit November 2024 wiederholt im Fokus der Polizei, vor allem wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten. Ihm werden 27 gewalttätige Handlungen vorgeworfen, mehrere davon in und um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Allein im August 2024 soll er in der Nähe des Worringer Platzes drei Körperverletzungen und einen Raub begangen haben.

Die Anordnung ist Teil des übergeordneten "SiBu"-Projekts, das im September 2024 gestartet wurde. Die Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung im Bereich des Bahnhofs zu verbessern. Die Polizei betont, dass das Betretungsverbot eine direkte Reaktion auf das anhaltende kriminelle Verhalten des Mannes sei und dem Schutz der Bevölkerung diene.

Mit dem örtlichen Aufenthaltsverbot ist es dem 31-Jährigen nun untersagt, das ausgewiesene Gebiet zu betreten. Die Polizei wird die Maßnahme durchsetzen, um die Kriminalität einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Der Schritt ist Teil der laufenden Bemühungen, die Umgebung des Düsseldorfer Verkehrs-Knotenpunkts sicherer zu gestalten.

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