24 May 2026, 18:04

Düsseldorfer Polizei stoppt Raserei mit drastischer Aufklärungskampagne #LEBEN

Düsseldorf: Über 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen und mehrere Anklagen gegen AG-Tuning im Rahmen der Polizei-Aktion #LEBEN

Düsseldorfer Polizei stoppt Raserei mit drastischer Aufklärungskampagne #LEBEN

Die Düsseldorfer Polizei beteiligte sich an einer landesweiten Verkehrssicherheitskampagne unter dem Hashtag #LEBEN, um auf die Gefahren von rücksichtslosem Fahrverhalten aufmerksam zu machen. Am 18. Oktober 2019 richteten Beamte an der Corneliusplatz von 17 bis 23 Uhr eine Aufklärungsaktion ein. Die Initiative umfasste strenge Kontrollen und Öffentlichkeitsarbeit, um Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verkehrsverstöße zu reduzieren.

Im Rahmen der Kampagne wurde ein Unfallwagen aus einem echten Verkehrsunfall ausgestellt, um Autofahrern die Folgen von leichtsinnigem Verhalten vor Augen zu führen. Mobile Polizeieinheiten hielten auf umliegenden Straßen Fahrer an und lenkten sie zur Corneliusplatz um, wo sie Teil der Aufklärungskampagne wurden.

Während des Einsatzes registrierten die Beamten allein auf der A44 rund 300 Geschwindigkeitsverstöße, die zu 261 Bußgeldern wegen überhöhter Geschwindigkeit führten. Im Stadtgebiet wurden zudem 56 weitere Ordnungswidrigkeiten festgestellt sowie 18 Bußgeldbescheide ausgestellt.

Ein Fall sorgte für besonderes Aufsehen: Eine 38-jährige Deutsche wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt. Den Behörden zufolge war ihr zuvor die Fahrerlaubnis verweigert worden, da Bedenken hinsichtlich ihrer körperlichen, geistigen oder charakterlichen Eignung bestanden. Sowohl gegen die Frau als auch gegen den Halter des Fahrzeugs wurden Strafanzeigen erstattet.

Bis zum Ende des Abends hatten die Beamten vier Verkehrsstrafanzeigen und 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen verfasst. Drei Fahrzeuge wurden zudem im Rahmen der Razzia zur technischen Untersuchung sichergestellt.

Die #LEBEN-Kampagne, zu der auch die Aktion #VerantwortungBremstRaser gehörte, führte zu zahlreichen Bußgeldern und Anzeigen. Die Polizei setzte dabei auf eine Kombination aus Kontrollen und visuellen Warnungen, um die Bedeutung von sicherem Fahren zu unterstreichen. Ziel des Einsatzes war es, Raserei einzudämmen und die Verkehrssicherheit in Düsseldorf zu erhöhen.

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