Düsseldorfs neuer Wegweiser hilft Obdachlosen vor dem Winter mit lebenswichtigen Infos
Anna SchmittDüsseldorfs neuer Wegweiser hilft Obdachlosen vor dem Winter mit lebenswichtigen Infos
Neuer Wegweiser für Obdachlose und wohnungsunsichere Menschen in Düsseldorf rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit erschienen
Unter dem Titel „Wohnen ist ein Menschenrecht“ bietet die neu veröffentlichte Broschüre für obdachlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Düsseldorf einen klaren Überblick über wichtige Hilfsangebote in der Stadt. Die aktualisierte Ausgabe erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem offizielle Zahlen 4.515 wohnungslose Menschen in Düsseldorf ausweisen – darunter Hunderte, die auf der Straße leben.
Hervorgegangen ist der Ratgeber aus einer Zusammenarbeit lokaler Organisationen: Das Amt für Migration und Integration Düsseldorf, die Caritas, die Diakonie, die Initiative Franzfreunde, die SKM gGmbH sowie die Altstadt-Suppenküche haben das Projekt gemeinsam realisiert. Sozialarbeiter:innen aus diesen und weiteren Wohnungsnotfall-Hilfsstellen brachten ihr Fachwissen ein, um eine breite Expertise zu gewährleisten.
Die Neuauflage erscheint im handlichen A6-Format und lässt sich so leichter mitführen. Die Inhalte sind in praxisnahe Abschnitte gegliedert: Schlafen, Essen, Gesundheit, Angebote für Frauen und Mädchen, Straßensozialarbeit, Beratungsstellen, Wohnen und Arbeit. Eine neue Stadtkarte markiert wichtige Anlaufstellen mit klaren Symbolen und hilft Nutzer:innen, Unterkünfte, Tafeln und medizinische Hilfsangebote schnell zu finden.
Die Broschüre ist bei den Herausgebern erhältlich und wird in Empfangsstellen, Cafés sowie Beratungszentren für Wohnungslose in ganz Düsseldorf verteilt. Zudem steht der Wegweiser online zur Verfügung, um eine größere Reichweite zu gewährleisten.
Die Veröffentlichung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Mit dem nahenden Winter sind über 4.500 Menschen in Düsseldorf von Wohnungslosigkeit betroffen. Das aktualisierte Format und die detaillierten Auflistungen sollen gefährdete Personen mit Notunterkünften, medizinischer Versorgung und weiteren lebenswichtigen Dienstleistungen verbinden. Die Initiator:innen hoffen, dass der Ratgeber sowohl Betroffenen als auch den sie unterstützenden Fachkräften als praktisches Hilfsmittel dient.






