Endres-Brunnen in Dormagen wird zum offiziellen Heimatdenkmal ernannt
Lea HartmannEndres-Brunnen in Dormagen wird zum offiziellen Heimatdenkmal ernannt
Ein Brunnen in Dormagen wurde vom Stadtrat offiziell zum "Heimatdenkmal" ernannt. Der Endres-Brunnen, entworfen vom verstorbenen Werner Endres, steht als Hommage an sein lebenslanges Engagement für die Stadt. Sein einzigartiges Design spiegelt die Form Dormagens wider, wobei 16 Säulen die einzelnen Stadtteile symbolisieren.
Der Brunnen wurde 2007 an der Ecke Römerstraße und Marktstraße enthüllt – zwischen dem Marktplatz und der Fußgängerzone. Werner Endres, ein gelernter Ingenieur, der ab 1965 bei der Bayer AG in Dormagen arbeitete, saß zudem über 40 Jahre im Stadtrat. Für seine Verdienste erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt, drei Jahre vor der Einweihung des Brunnens.
Die Grundfläche des Bauwerks folgt den Umrissen Dormagens, während die 16 Basaltsäulen die Stadtteile repräsentieren. Das Design orientiert sich zudem am Verlauf des Rheins und unterstreicht, wie der Fluss die Bezirke verbindet. Nach Endres' Tod 2022 erinnerte sich seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, an seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt – für ihn war sie weit mehr als nur ein Zuhause.
Am 17. März 2023 erklärte der Stadtrat den Brunnen offiziell zum "Heimatdenkmal". Bürgermeister Erik Lierenfeld bezeichnete ihn als bleibendes Symbol für Endres' Beziehung zu Dormagen. Der Ort bleibt ein lebendiger Treffpunkt im Herzen der Stadt.
Der Endres-Brunnen trägt nun den offiziellen Denkmalsstatus und ehrt das Erbe Werner Endres'. Sein Design steht weiterhin für die Einheit Dormagens, wobei die Säulen und das Flussthema die Stadtteile verbinden. Der Platz bleibt ein zentraler Anlaufpunkt für Einwohner und Besucher gleichermaßen.






