21 March 2026, 16:09

Erster personalfreier Supermarkt in Frömern eröffnet – Einkaufen ohne Kassierer

Ein Kiosk-Innenraum mit Regalen und Boden voller verschiedener Lebensmittel, beleuchtet von Deckenlampen und mit Informationsschildern mit Text und Zahlen im Hintergrund.

Erster personalfreier Supermarkt in Frömern eröffnet – Einkaufen ohne Kassierer

Automatisierter Supermarkt ohne Personal eröffnet in Frömern

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In Frömern, einem kleinen Ortsteil von Fröndenberg, hat ein neuer, komplett personalfreier Supermarkt seine Türen geöffnet. Der "Tante M"-Laden kommt ohne Mitarbeiter aus und setzt stattdessen auf ein kartengestütztes Zugangssystem. Für die Bewohner war der Einkauf von Alltagsgütern zuvor schwierig geworden, nachdem die letzte Bäckerei geschlossen hatte und die ÖPNV-Anbindung weiterhin begrenzt blieb.

Der Supermarkt belebt eine seit Langem leerstehende Ladenfläche in Frömern, die wegen geringer Rentabilität für potenzielle Mieter ungenutzt blieb. Das Sortiment umfasst rund 1.200 Produkte, darunter frisches Gemüse und Backwaren. Geöffnet ist der Markt täglich von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr. Betrieben wird die Filiale von der Franchisenehmerin Anna Kirksov, die in der Versorgung ländlicher Gebiete mit lokalen Einkaufsmöglichkeiten eine Chance sah.

Das "Tante M"-Konzept ist in Nordrhein-Westfalen noch vergleichsweise neu – bisher gab es nur eine weitere Filiale in Lennestadt. Gleichzeitig plant ein anderes Unternehmen, Enso, einen ähnlichen personalfreien Supermarkt in der nahen Gemeinde Unna-Hemmerde.

Bis Mitte 2026 sollen mindestens fünf weitere "Tante M"-Standorte in Deutschland eröffnet werden, darunter in Marxzell (13. März 2026), Wunsiedel, Lalling (beide März 2026), Oybin (2. April 2026) und Wertheim (Juni 2026). Die Expansion erstreckt sich damit über West-, Mittel-, Ost- und Süddeutschland.

Die Fröndenberger Filiale erleichtert den Bewohnern nun den Zugang zu Lebensmitteln und verringert die Abhängigkeit von weiter entfernten Geschäften. Mit den geplanten weiteren Standorten könnte das "Tante M"-Modell zu einer gängigen Lösung für unterversorgte ländliche Regionen werden. Die langen Öffnungszeiten und das Selbstbedienungskonzept sollen den lokalen Bedarf effizient decken.

Quelle