21 March 2026, 22:02

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog und Zusammenhalt

Eine Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, mit einer Schüssel und Löffel auf der rechten Seite und dem Text "Uwxyz - Alle hatten eine große Scheibe und gingen ins Bett" oben.

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog und Zusammenhalt

Wesel veranstaltete erstmals gemeinsames Gemeinde-Iftar – ein Zeichen für Zusammenhalt und interreligiösen Dialog

In Wesel fand kürzlich das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe zusammenbrachte. Die Veranstaltung sollte soziale Bindungen stärken und den Austausch zwischen den Religionen fördern. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreter lokaler Vereine, religiöser Gruppen und politischer Institutionen.

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Organisiert wurde das Fastenbrechen von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel selbst. Das Fasten während des Ramadan zählt zu den fünf Säulen des Islam und ist eine zentrale religiöse Praxis. Nach dem Abendgebet kamen die Teilnehmenden zusammen, um mit einer gemeinsamen Mahlzeit das Fasten zu brechen.

Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte in ihrer Rede die Bedeutung des gemeinsamen Essens als Symbol der Verbundenheit. Auch Bürgermeister Rainer Benien hob hervor, wie solche Begegnungen den Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis in der Gemeinde stärken. Ähnliche interreligiöse Iftar-Veranstaltungen gab es bereits in Städten wie Gelsenkirchen, Dortmund und Hannover, wenn auch ohne genaue Teilnehmerzahlen.

Die Organisatoren dankten besonders allen beteiligten Gemeinschaften sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt, die das Event erst möglich gemacht hatten.

Das Iftar in Wesel bot Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln eine Plattform für Begegnung und Austausch. Solche Initiativen zeigen, wie kontinuierlich an gesellschaftlichem Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt gearbeitet wird. Die Veranstalter hoffen, dass das Fastenbrechen künftig zu einer regelmäßigen Tradition in der Stadt wird.

Quelle