31 May 2026, 14:02

Essen macht zwei Plätze fit für den Klimawandel – Borbeck wartet noch

Klimaresilienter Revitalisierung von öffentlichen Plätzen in der Stadt Essen - Aktueller Stand

Essen macht zwei Plätze fit für den Klimawandel – Borbeck wartet noch

Essen treibt die Pläne voran, zwei seiner öffentlichen Plätze klimaresistenter zu gestalten. Die Stadt hat für den Marktplatz in Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz strengere Maßnahmen beschlossen, um Bundesfördergelder zu sichern. Die Umgestaltung des Borbecker Marktplatzes wurde hingegen vorerst zurückgestellt – Grund sind Bedenken wegen Parkplätze und der ansässigen Geschäfte.

Das Projekt „Raum fürs Klima“ ist Teil des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Der Essener Stadtrat beschloss im Februar 2023, sich an der Initiative zu beteiligen, mit Fokus auf drei Plätze: den Marktplatz in Überruhr-Hinsel, den Borbecker Marktplatz sowie den Giebelplatz auf der Margarethenhöhe.

Eine Machbarkeitsstudie zeigte konkrete Wege auf, um die Klimaresilienz zu verbessern. Nach „Variante 2“ werden Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz nun umfassendere Änderungen umsetzen, um die Förderkriterien zu erfüllen. Die Pläne für Borbeck wurden dagegen gestoppt, nachdem Sorgen laut wurden, dass der Verlust von Parkflächen Händler und den Wochenmarkt beeinträchtigen könnte.

Die Bürgerbeteiligung spielte eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung der Vorhaben. Im Juni fand in Überruhr die erste Informationsveranstaltung statt, eine weitere für den Giebelplatz steht demnächst an. Rückmeldungen aus Gremien, öffentlichen Terminen und der Förderstelle fließen in die nächste Planungsphase ein.

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Nun konzentriert sich die Stadt darauf, die Entwürfe für Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz zu finalisieren. Anwohner erhalten weitere Gelegenheiten, ihre Meinung einzubringen, bevor die Arbeiten beginnen. Gelingen die Umgestaltungen, werden die Plätze künftig besser mit Hitze, Regen und anderen Klimaherausforderungen zurechtkommen.

Quelle