Europas größter Quanten-Probensammler PaQS revolutioniert photonisches Rechnen
Amelie SchmidtEuropas größter Quanten-Probensammler PaQS revolutioniert photonisches Rechnen
Forschende der Universität Paderborn haben Europas größten quantenbasierten Probensammler vorgestellt – den PaQS. Die Maschine markiert einen bedeutenden Fortschritt im Bereich des photonischen Quantencomputings, einem noch jungen, aber vielversprechenden Feld mit großem Skalierungspotenzial und hoher Geschwindigkeit.
PaQS entstand im Rahmen der Initiative PhoQuant, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 50 Millionen Euro geförderten Projekt. Ziel ist es, Deutschland an die Spitze der photonischen Quantencomputerforschung zu bringen. Die Koordination übernimmt Q.ANT, während Menlo Systems, das Fraunhofer IOF Jena und Swabian Instruments maßgebliche Beiträge leisten.
Das System arbeitet mit einem voll programmierbaren und integrierten Interferometer – einem Netzwerk optischer Wellenleiter, das Photonen präzise steuert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Quantencomputern nutzt PaQS gepresstes Licht, eine Quantenressource, die mithilfe des Know-hows der Universität Paderborn erzeugt wird.
Als Gaussian-Boson-Sampling-Maschine bietet PaQS einzigartige Flexibilität und Programmierbarkeit. Sein Design ermöglicht es Forscher:innen, neue Anwendungen im Quantencomputing zu erforschen, auch wenn die Technologie noch experimentell ist.
Die Inbetriebnahme von PaQS festigt Deutschlands Position in der Quantenforschung. Mit 50 Millionen Euro Förderung und einem Team führender Institutionen soll das Projekt den Fortschritt im photonischen Quantencomputing beschleunigen. Weitere Details zu PhoQuant finden sich auf der Nachrichtenseite der Universität.






