28 March 2026, 22:03

Evonik kämpft mit sinkendem Aktienkurs und gesenkter Gewinnprognose für 2025

Altes Aktienzertifikat mit Porträt eines Mannes, mit gedrucktem Text und numerischen Werten, die die Aktiendetails angeben.

Evonik kämpft mit sinkendem Aktienkurs und gesenkter Gewinnprognose für 2025

Evonik Industries durchlebt schwierige Monate mit sinkendem Aktienkurs

Die Evonik Industries steht seit einigen Monaten unter Druck: Der Aktienkurs des Konzerns gibt kontinuierlich nach. Erst kürzlich senkte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das dritte Quartal 2025 und dämpfte damit die zuvor gestellten Erwartungen. Dennoch wecken jüngste Aktienkäufe durch Führungskräfte Hoffnungen auf eine mögliche Erholung.

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Laut dem aktuellen Finanzupdate korrigierte Evonik die Prognose für das bereinigte EBITDA im dritten Quartal 2025 auf einen Bereich zwischen 420 und 460 Millionen Euro nach unten. Dies liegt deutlich unter den bisherigen Markterwartungen von rund 500 Millionen Euro. Im Vorquartal hatte das Unternehmen noch ein EBITDA von 577 Millionen Euro erzielt – die neue Einschätzung bedeutet somit einen spürbaren Rückgang.

Im August tätigten zwei hochrangige Evonik-Manager bemerkenswerte Aktienkäufe: Personalvorstand Thomas Wessel erwarb 2.999 Anteile, während Claudine Mollenkopf, die im April in den Vorstand berufen wurde, für 95.875 Euro insgesamt 6.500 Aktien zeichnete. Solche Insider-Transaktionen gelten oft als Zeichen des Vertrauens in die grundlegende Stärke eines Unternehmens – selbst wenn die Aktie unter Druck steht.

Finanzanalysten bleiben indes zurückhaltend. Das Anlegermagazin DER AKTIONÄR rät potenziellen Investoren, abzuwarten, bis sich klarere Anzeichen für eine Verbesserung der operativen Leistung und Marktposition von Evonik abzeichnen. Gleichzeitig fehlt es an aktuellen Vergleichsdaten: Neueste Zahlen zur Performance des MDAX – und damit auch zur Position von Evonik – liegen derzeit nicht vor.

Die gesenkte Gewinnprognose und der schwächelnde Aktienkurs unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für Evonik. Die jüngsten Insider-Käufe deuten jedoch auf vorsichtigen Optimismus in der Unternehmensführung hin. Bis auf Weiteres wird Anlegern geraten, mit Engagements zu warten, bis das Unternehmen deutlicher Signale einer Trendwende sendet.

Quelle