Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Lea HartmannEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, hat mit der Behauptung, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben, für Aufsehen gesorgt. Seine Aussagen, die er 2025 während seiner Krebserkrankung machte, zogen weitere Kritik auf sich, nachdem ein CNN-Porträt seine ungewöhnlichen Überzeugungen und gewalttätigen Äußerungen über den früheren Präsidenten Joe Biden thematisiert hatte. Die Lage spitzte sich zu, als seine Beiträge in sozialen Medien angeblich zensiert wurden, was zu einem Konflikt mit der Führung des Netzwerks Truth Social führte.
Erstmals auf sich aufmerksam wurde Phillips, als er behauptete, sich 80 Kilometer weit von einem Waffle House zu einem anderen "beamt" zu haben. Später beschrieb er das Erlebnis als Teil seiner "spirituellen Reise" während seiner Krebsbehandlung. Auf Nachfrage blieb er standhaft und erklärte: "Ich weiß, was ich erlebt habe."
Ein CNN-Bericht im März enthüllte nicht nur seine Teleportationsbehauptungen, sondern auch aggressive Kommentare über Joe Biden. Nach der Veröffentlichung äußerten Demokraten Bedenken hinsichtlich seiner Eignung für öffentliche Ämter. Der demokratische Abgeordnete Bennie Thompson nannte die Vorwürfe "ernst" und stellte infrage, ob Phillips überhaupt noch in irgendeiner offiziellen Funktion tätig sein sollte. Kurze Zeit später wurde er als Zeuge vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses abberufen.
Die Kontroverse vertiefte sich, als Phillips CNN mitteilte, seine Beiträge auf Truth Social seien zensiert worden. Daraufhin kritisierte er öffentlich den CEO der Plattform, Devin Nunes. In einem trotzig formulierten Post schrieb Phillips: "Ich lasse mich nicht verspotten." Und fügte hinzu: "Gott lässt sich nicht verspotten."Truth Social führte die Zensur später auf einen "technischen Fehler" zurück.
Seit Phillips' Rückzug als Zeuge sind keine weiteren Maßnahmen der Bundesbehörde für Katastrophenschutz (FEMA) oder anderer Institutionen in Bezug auf seine Rolle dokumentiert worden.
Seine Teleportationsbehauptungen und die anschließenden Auseinandersetzungen um Zensur werfen weiterhin Fragen zu seiner Glaubwürdigkeit und politischen Zukunft auf. Seine Abberufung von einer wichtigen Anhörung deutet auf wachsendes Unbehagen unter Abgeordneten hin. Vorerst bleibt die Angelegenheit ungeklärt – offizielle Schritte zur Aufarbeitung der weiteren Folgen seiner Aussagen stehen aus.






