Extrem überladener Schwertransporter auf der A2 gestoppt – 195 % über dem Limit
Lea HartmannExtrem überladener Schwertransporter auf der A2 gestoppt – 195 % über dem Limit
Großangelegte Verkehrskontrolle auf der A2 zwischen dem 31. März und 1. April
Beamte der Autobahnpolizei und Zollbehörden haben bei einer großflächigen Aktion auf der Autobahn A2 insgesamt 107 Fahrzeuge mit 132 Personen kontrolliert. Ziel der Überprüfungen war die Einhaltung von Gewichtsgrenzen sowie die Gewährleistung der Verkehrssicherheit.
Im Rahmen der Operation wurde in der Nähe von Hannover ein extrem überladener Schwertransporter angehalten. Das Fahrzeug überschritt das zulässige Gesamtgewicht bei Weitem – ein Risiko für die Brückensicherheit und die Unfallgefahr. Der 12-achsige Schwerlasttransport beförderte eine riesige Kabeltrommel auf der A2 in Richtung Hannover. Bei der Kontrolle wog das Fahrzeug 118 Tonnen – eine Überschreitung des gesetzlichen Limits von 40 Tonnen um 195 Prozent. Der Fahrer behauptete, über eine Sondergenehmigung zu verfügen, doch diese galt nicht für die genutzte Strecke.
Die Behörden leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Fahrer ein und verhängten ein Weiterfahrverbot für den Transporter. Das Fahrzeug blieb am Rastplatz Kolberg liegen. Zudem deckten die Kontrollen weitere Verstöße auf: In zwei Fällen wurde wegen Missbrauchs von Kennzeichen Anzeige erstattet, und 39 Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden wegen verschiedener Vergehen eingeleitet. Insgesamt durften neun Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen ihre Fahrt nicht fortsetzen.
Die Überprüfungen sind Teil umfassender Maßnahmen zum Schutz der Infrastruktur vor Überlastung. Überladung und unsachgemäße Ladungssicherung können Brücken beschädigen und das Unfallrisiko erhöhen – ein Grund für die verschärften Kontrollen.
Die Aktion führte zu zahlreichen Sanktionen, darunter Bußgelder und Weiterfahrverbote für neun Fahrzeuge. Der stark überladene Schwertransporter bleibt vorerst auf dem Rastplatz immobilisiert. Die Behörden überwachen weiterhin den Schwerverkehr, um weitere Verstöße zu verhindern und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.






