18 June 2026, 02:02

FDP Solingen wählt neue Führung und fordert radikale Schulreformen

FDP wählt neuen Vorstand und entscheidet über neue Wege in der Schulentwicklung

FDP Solingen wählt neue Führung und fordert radikale Schulreformen

Die Solinger FDP hat neue Führungskräfte gewählt und frische Bildungsschwerpunkte gesetzt. Ute Klein und Jens Amerongen wurden zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und lösen damit Dr. Robert Weindl und Andreas Zelljahn ab. Zudem verabschiedete die Partei einen Antrag zur Reform der Schulinfrastrukturplanung.

Dr. Robert Weindl und Andreas Zelljahn traten aus Zeitgründen von ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende zurück. Andreas Zelljahn bleibt dem Kreisvorstand jedoch als Ersatzmitglied erhalten. Ingo Labonté wurde in gleicher Funktion in den Vorstand gewählt.

Der neue FDP-Antrag „Das beste Solingen braucht die beste Bildung“ fordert innovative Ansätze in der Schulplanung. Vorgeschlagen werden jährliche Prognosen zu Schülerzahlen, um die Entwicklung besser steuern zu können. Zudem will die Partei mit der Landesregierung verhandeln, um Unterricht und Nachmittagsbetreuung enger zu verzahnen und so den Schulalltag zu verbessern.

Ein zentrales Anliegen ist der Ausbau der Ganztagsschule. Die FDP setzt sich für eine Konferenz ein, um den Bedarf zu erörtern und die Möglichkeit einer verpflichtenden Ganztagsbetreuung zu prüfen. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen schlägt die Partei öffentlich-private Partnerschaften vor – ähnlich wie bei Kitas. Zudem plädiert sie dafür, privaten Investoren zu ermöglichen, Schulgebäude zu errichten und an die Stadt zu verpachten, wenn kommunale Mittel nicht ausreichen.

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Die personellen Wechsel und der neue Antrag der FDP markieren eine Wende in der lokalen Bildungspolitik. Die Pläne umfassen bessere Planung, private Investitionen in Schulen und eine stärkere Verknüpfung von Betreuung und Unterricht. Damit will die Partei aktuelle Defizite im Solinger Schulsystem angehen.

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