Feuerwehren üben realistischen Heizungskellerbrand mit Vermissten in Wimbern
Lea HartmannFeuerwehren üben realistischen Heizungskellerbrand mit Vermissten in Wimbern
Feuerwehrkräfte aus Arnsberg-Voßwinkel, Wimbern und Echthausen haben kürzlich eine gemeinsame Übung in Wimbern durchgeführt. Das Szenario simulierte einen Heizungskellerbrand mit vermissten Personen im Inneren. Ziel war es, die Notfallreaktion und die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren unter Realbedingungen zu testen.
Die Freiwillige Feuerwehr Wimbern richtete die Übung 2024 aus. Der Einsatzleiter teilte die Maßnahmen in drei Bereiche ein: Innenangriff und Rettung, Wasserversorgung sowie sanitätsdienstliche Unterstützung.
Im ersten Abschnitt drangen fünf Atemschutztrupps in das Gebäude vor, orteten die Vermissten und brachten alle sicher ins Freie. Der zweite Bereich konzentrierte sich auf die Wasserversorgung – fast 4.000 Liter wurden zur Brandbekämpfung bereitgestellt.
Anschließend kamen Hochleistungslüfter zum Einsatz, um das Gebäude von Rauch zu befreien. Im dritten Bereich versorgte ein Sanitätsdienst fünf Gerettete an einer Verletztenablage. Nach der Übung trafen sich alle Teilnehmer zu einer Nachbesprechung und einem geselligen Austausch im Feuerwehrgerätehaus Wimbern.
Die Übung zeigte, wie effektiv die kommunalübergreifende Zusammenarbeit in Notfällen funktioniert. Die nächste gemeinsame Übung findet in Echthausen statt. Diese jährlichen Trainings stärken die Abstimmung zwischen den Feuerwehrverbänden.
