Ford investiert 50 Milliarden Dollar in seine Elektrooffensive und baut Köln zum E-Auto-Standort aus
Lea HartmannFord investiert 50 Milliarden Dollar in seine Elektrooffensive und baut Köln zum E-Auto-Standort aus
Ford beschleunigt seine Elektrooffensive mit milliardenschweren Investitionen und neuer Führung. Das Unternehmen hat zwischen 2022 und 2026 insgesamt 50 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und Batterien eingeplant. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Werk im Kölner Stadtteil Niehl, das derzeit für zwei Milliarden Dollar umgerüstet wird.
Das Kölner Werk wird künftig vollständig mit Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben. Es verfügt über eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Fertigungstechnik. Als erstes Elektromodell wird dort der neue Explorer vom Band rollen – mit einer jährlichen Kapazität von über 250.000 Fahrzeugen.
Der lokale Energieversorger strebt an, die Betriebsemissionen bis 2026 um 60 Prozent zu senken und bis 2035 komplett klimaneutral zu werden. Unterdessen hat Ford Liz Door zur neuen Chefbeschafferin ernannt. Zudem bezieht das Unternehmen Rohstoffe direkt von Bergbaupartnern, die seine Prüfstandards erfüllen.
In einem weiteren Schritt wird Ford seinen elektrischen Pick-up F-150 Lightning ab kommendem Jahr nach Norwegen exportieren.
Die Modernisierung des Kölner Werks markiert einen wichtigen Meilenstein in Fords Elektrostrategie. Die nachhaltige Produktion und die hohen Stückzahlen stärken die langfristigen Ziele des Konzerns. Der neue Explorer und die erweiterten Exporte unterstreichen das wachsende Elektroangebot des Automobilherstellers.






