FREIE WÄHLER NRW will Kita-Revolution mit Praxisstudium und besseren Löhnen
Anna HuberFREIE WÄHLER NRW will Kita-Revolution mit Praxisstudium und besseren Löhnen
FREIE WÄHLER NRW legt ehrgeizige Reformvorschläge für die frühe Kindheitsbildung vor
Die Partei FREIE WÄHLER NRW hat eine Reihe mutiger Reformideen für die frühkindliche Bildung vorgelegt. Sie fordert grundlegende Veränderungen bei der Ausbildung, Personalausstattung und Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern in ganz Deutschland.
Der Verband setzt sich dafür ein, die herkömmliche, theorielastige Ausbildung von Erzieher:innen und staatlich anerkannten Sozialpädagog:innen abzuschaffen. Stattdessen soll es eine stärkere Praxisorientierung geben, etwa durch die bundesweite Ausweitung dualer Studiengänge. Ein zentraler Punkt ist die Forderung, dass Abschlüsse in frühkindlicher Bildung verpflichtend als vergütete duale Studienprogramme angeboten werden.
Um die Betreuungsqualität zu verbessern, pocht FREIE WÄHLER NRW auf eine deutliche Senkung der Betreuungsschlüssel. Diese sollen sich an wissenschaftlich empfohlenen Standards für eine bessere Förderung orientieren. Zudem schlägt die Partei eine verbindliche Mindestquote von 25 Prozent für qualifiziertes Personal in Kitas vor, um die Fachkraftdichte zu sichern.
Darüber hinaus fordert der Verband eine spürbare Erhöhung der Ausbildungsplätze an öffentlichen und privaten Fachschulen für Sozialpädagogik. Leistungsgerechte Bezahlung wird als entscheidend hervorgehoben, um die Berufsausbildung für Nachwuchskräfte attraktiver zu machen.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Qualität in der frühkindlichen Bildung nachhaltig zu steigern. Mehr Ausbildungsplätze, bessere Personalschlüssel und faire Löhne könnten die Branche grundlegend verändern. Die Vorschläge warten nun auf weitere Diskussionen und eine mögliche Umsetzung.






