Gemeinsames Fastenbrechen in Essen stärkt interreligiösen Dialog während des Ramadan
Lea HartmannGemeinsames Fastenbrechen in Essen stärkt interreligiösen Dialog während des Ramadan
Am 10. März 2026 fand in Essen ein gemeinsames Fastenbrechen statt, organisiert von der Kommission für Islam und Moscheen (KIM-E). Die Veranstaltung brachte lokale Führungspersönlichkeiten, Politiker und Gemeinschaftsmitglieder zusammen, um den heiligen Monat Ramadan zu begehen. Im Mittelpunkt des Abends standen Dialog und geteilte Erfahrungen.
Das Fastenbrechen war Teil des Ramadan, der in diesem Jahr am 19. März 2026 endete. Zu den Gästen zählten Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie der türkische Generalkonsul Taylan Özgür Aydın. Kufen betonte in seiner Ansprache, der Monat stehe für Besinnung und Einheit.
Er begrüßte zudem die Anwesenheit des Generalkonsuls und unterstrich die Bedeutung grenzüberschreitender Verbindungen und kulturellen Austauschs. Ziel der Veranstaltung war es, das Verständnis zwischen den verschiedenen Gruppen der Stadt zu fördern.
Die KIM-E, 2015 gegründet, setzt sich für interreligiösen Dialog und die Integration der muslimischen Gemeinschaft ein. Seit ihrer Gründung wurden jedoch keine weiteren Aktualisierungen über ihre Aktivitäten veröffentlicht.
Das Fastenbrechen in Essen unterstrich die Rolle gemeinsamer Mahlzeiten für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Lokale Vertreter und Anwohner nutzten die Gelegenheit, um über Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt zu sprechen. Die Veranstaltung war zugleich eine der wenigen öffentlichen Äußerungen der KIM-E in den letzten Jahren.






