08 May 2026, 20:04

Gewaltschutz am Arbeitsplatz: Wie Unternehmen jetzt handeln müssen

Balkendiagramm, das die Anzahl und Rate von tödlichen Arbeitsunfällen im Jahr 2010 nach Branche zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Gewaltschutz am Arbeitsplatz: Wie Unternehmen jetzt handeln müssen

Am Montag, dem 24. März 2025, veranstaltete das Präventionsnetzwerk #SicherAmArbeitsplatz eine Online-Veranstaltung zum Thema Arbeitssicherheit. Unter dem Titel „Gewaltschutzmaßnahmen umsetzen: Konzepte entwickeln“ kamen Expertinnen und Experten zusammen, um Strategien zur Verhinderung von Gewalt in beruflichen Umfeldern zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl rechtliche Verpflichtungen als auch praktische Lösungsansätze für Arbeitgeber.

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Die Veranstaltung war Teil der fortlaufenden Reihe „SAFE HOUR“ und wurde von Sandra Simon von der Ruhr Security Cooperation moderiert. Zu den Teilnehmenden zählten Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung, dem Sicherheitsmanagement sowie dem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Gemeinsam analysierten sie zentrale Fragen wie Rollenverteilungen, Verantwortlichkeiten und konkrete Schritte zur Gewaltprävention.

Die Referierenden teilten Praxisbeispiele und bewährte Maßnahmen, die bereits erfolgreich eingesetzt werden. Gleichzeitig wurden anhaltende Herausforderungen beim Schutz von Beschäftigten vor aggressivem Verhalten am Arbeitsplatz thematisiert. Eine zentrale Botschaft war: Gewaltprävention muss ein grundlegender Bestandteil der Arbeitssicherheit sein – und darf kein nachträglicher Gedanke bleiben.

Arbeitgeber wurden an ihre rechtliche und ethische Pflicht erinnert, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Als ersten Schritt betonten die Expertinnen und Experten eine detaillierte Risikoanalyse und Gefährdungsbeurteilung. Dieser Prozess helfe, potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie eskalieren.

Die Koordinierungsstelle #SicherAmArbeitsplatz steht für Unterstützung weiterhin zur Verfügung. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 49 251 275 1125, per E-Mail an [email protected] oder über die Website www.safeatwork.nrw an das Team wenden. Künftige Termine der „SAFE HOUR“-Reihe werden auf derselben Plattform bekannt gegeben.

Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit strukturierter Gewaltprävention in allen Arbeitsumfeldern. Arbeitgeber erhalten damit klarere Handlungsempfehlungen zur Risikobewertung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Weitere Ressourcen und anstehende Diskussionen sind über das Netzwerk #SicherAmArbeitsplatz abrufbar.

Quelle