Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Schilder begeistern
Amelie SchmidtGutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Schilder begeistern
Über 17.000 Läuferinnen und Läufer beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz
Am vergangenen Wochenende gingen beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz mehr als 17.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Entlang der Strecke feuerten Zuschauer sie mit witzigen, selbstgebastelten Schildern an. Später am Tag fand im selben Stadion zudem ein Bundesliga-Spiel statt – ein doppelter Grund zur Freude für Sportbegeisterte.
Die Freundinnen Christina Bergmann und Pothi hatten für ihre Gruppe Schilder mit lokalem Mainz-Bezug entworfen. Andere ließen sich von der Popkultur inspirieren, wie Alma Falkensteins Schild „Der Teufel trägt Strava“ – eine Anspielung auf den Film „Der Teufel trägt Prada“. Marlen Macsenaeres „Lauf, Loulou, lauf, du schaffst das, Schatz!“ nahm Bezug auf ein bekanntes Kardashian-Meme.
Regina-Noelle Baums „Kein Mitleid für die Waden!“ wurde unter den erschöpften Läuferinnen und Läufern zum Favoriten. Carolina Califices „Immerhin ist es kein Mathe-Test“ traf besonders bei den studierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Nerv. Ein Zuschauer scherzte gar, der Halbmarathon fühle sich länger an als eine Matheprüfung.
Die humorvollen Schilder sorgten für gute Stimmung, während sich die Sportlerinnen und Sportler durch die 21 Kilometer kämpften. Die Mischung aus Witz und lokalem Stolz machte den Marathon zu mehr als nur einem Rennen. Läufer und Zuschauer verließen das Event mit einem Lächeln – viele freuen sich schon auf die nächste Auflage. Der Tag endete mit einem Bundesliga-Spiel im Stadion, das noch größere Menschenmengen anzog.






