Immobilienboom im Kreis Herford: Preise und Verkaufszahlen steigen deutlich an
Lea HartmannImmobilienboom im Kreis Herford: Preise und Verkaufszahlen steigen deutlich an
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford veröffentlicht Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2025
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Halbjahresbericht 2025 zum Immobilienmarkt vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen eine regen Aktivität auf dem lokalen Wohnungsmarkt mit deutlichen Steigerungen bei Verkaufszahlen und Preisen in den ersten sechs Monaten des Jahres.
Für die Analyse wurden notariell beurkundete Kaufverträge vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025 herangezogen. Dabei stieg die Anzahl der Verträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent. Besonders stark nachgefragt waren Ein- und Zweifamilienhäuser – hier kletterten die Verkaufszahlen um 34 Prozent.
In Sachen Umsatz und Verkaufsvolumen führten die Stadt Herford und die Gemeinde Bünde den Kreis an. Herford verzeichnete mit 239 Verträgen die meisten Transaktionen, dicht gefolgt von Bünde mit 216 Verträgen. Zusammen erwirtschafteten beide Kommunen ein Volumen von 69 Millionen Euro (Herford) bzw. 49 Millionen Euro (Bünde) – das entspricht rund 45 Prozent des kreisweiten Gesamtumsatzes von 261 Millionen Euro.
Auch bei den Preisen gab es Aufwärtstrends: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für voll erschlossenes Bauland lag bei 186 Euro und damit leicht über dem Vorjahresniveau. In Herford mussten Käufer noch tiefer in die Tasche greifen – hier kostete der Quadratmeter im Schnitt 261 Euro. Wohnimmobilien, die nach 2010 errichtet wurden (ohne Neubauten), wechselten für durchschnittlich 453.000 Euro den Besitzer.
Der Bericht unterstreicht die anhaltend dynamische Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im Kreis Herford, geprägt durch gestiegene Transaktionszahlen und höhere Preise. Die Auswertungen des Gutachterausschusses bieten eine präzise Momentaufnahme der lokalen Markttrends – basierend auf tatsächlichen Kaufverträgen aus der ersten Jahreshälfte 2025.






