22 March 2026, 10:02

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Über 3.600 Aktionen für Menschenwürde und Dialog

Ein Plakat mit der Aufschrift "Der Tod von Wolfe", das eine Gruppe betroffener Menschen in gedämpften Farben zeigt, einige schauen ängstlich hoch, andere traurig nach unten.

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Über 3.600 Aktionen für Menschenwürde und Dialog

Vom 13. bis 29. März 2026 finden in deutschen Städten die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" organisierte Kampagne umfasst über 3.600 Veranstaltungen, die Empathie und gesellschaftliche Verantwortung fördern sollen. Ein Höhepunkt ist die Vorführung eines eindrucksvollen Dokumentarfilms in Duisburg.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Den Auftakt des Festivals bilden lokale Veranstaltungen in zahlreichen Städten. In Bottrop starten die Aktionen am 14. März mit einer Eröffnungsfeier und einer Kundgebung. Offenburg zeigt ab dem 13. März eine Ausstellung zum antischwarzen Rassismus und veranstaltet am 24. März einen Vortrag. In Flensburg gibt es unter anderem eine Stadtführung, eine zweisprachige Lesung am 26. März sowie öffentliche Diskussionsrunden. Auch Regionen wie Potsdam-Mittelmark beteiligen sich mit eigenen Programmen.

Im Mittelpunkt des Festivals steht der Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski. Der Film begleitet über vier Jahre die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Im Duisburger Filmforum wird der Film am 24. März um 17:30 Uhr im Rahmen der Kampagne gezeigt.

Die Veranstaltungen werden von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert und durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" unterstützt.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 erstrecken sich über mehr als zwei Wochen und bieten Diskussionen, Ausstellungen und Filmvorführungen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltungen den Dialog anregen und den Widerstand gegen Rassismus und Extremismus stärken. Über 3.600 Aktionen im gesamten Bundesgebiet laden zur gesellschaftlichen Teilhabe ein.

Quelle