Invasive Waschbärenhunde überrennen Deutschland – Jäger schlagen in Münster Alarm
Invasive Waschbärenhunde überrennen Deutschland – Jäger schlagen in Münster Alarm
Waschbärenartige Hunde breiten sich rasant in Deutschland aus – Jäger und Naturschützer schlagen Alarm
In Münster hat sich das Problem so zugespitzt, dass seit April bereits über 70 der Tiere getötet wurden. Peter Westermann, Vorsitzender des örtlichen Jägerverbands, bezeichnet die Lage als "alarmierend" und warnt vor den Risiken, die von der wachsenden Population ausgehen.
Ursprünglich aus Nordamerika stammend, haben sich Waschbärenartige Hunde in Deutschland seit Jahrzehnten ausgebreitet. Mittlerweile besiedeln sie Wälder, verlassene Militärgelände und dünn besiedelte Gebiete in Bundesländern wie Baden-Württemberg, Hessen und Brandenburg. Experten schätzen, dass ihre Population bis 2025 bundesweit die Eine-Millionen-Marke überschreiten könnte.
Die Anpassungsfähigkeit der Tiere ermöglicht es ihnen, heimische Arten zu verdrängen. Sie plündern Nester von Vögeln, Eichhörnchen und anderen Wildtieren und stören so das ökologische Gleichgewicht. In städtischen Gebieten wie Münster klettern sie über Gartenzäune, durchwühlen Müll auf der Suche nach Nahrung und dringen sogar in Häuser ein – etwa in Dachböden, Schornsteine oder Geräteschuppen.
Westermann macht menschliches Verhalten für die Verschärfung des Problems verantwortlich. Das Füttern wildlebender Tiere locke die Waschbärenartigen Hunde an und führe zu Konflikten zwischen Nachbarn. Während einige Anwohner ihre Anwesenheit fördern, hätten andere mit Sachschäden und der Verdrängung heimischer Wildtiere zu kämpfen.
Als Reaktion haben Jäger seit Beginn der Jagdzeit am 1. April in Münster bereits über 70 Waschbärenartige Hunde erlegt. Westermann betont, dass eine Regulierung der Bestände unerlässlich sei, da es sich um eine invasive Art ohne natürliche Fressfeinde in Deutschland handelt.
Die rasante Ausbreitung der Tiere zwingt Jäger und Behörden zum Handeln. Angesichts weiter steigender Populationen warnen Experten vor langfristigen Schäden für die heimische Tierwelt. Die Situation in Münster verdeutlicht die übergeordnete Herausforderung, invasive Arten landesweit in den Griff zu bekommen.
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Sie plündern Nester, durchwühlen Müll und dringen in Häuser ein. Doch die wahre Gefahr liegt tiefer: Die Waschbärenhunde verdrängen heimische Arten – und niemand weiß, wie man sie stoppen soll. Jäger in Münster handeln bereits mit drastischen Mitteln.
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