Junge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umbauen
Amelie SchmidtJunge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umbauen
Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für einen neuen Ansatz im Bereich Studentenwohnheimbau in der Stadt ein. Nach Ansicht der Gruppe wurden durch fehlende gezielte Planung wichtige Chancen vertan – sowohl für Studierende als auch für die lokale Wirtschaft. Nun will sie gemeinsam mit Verantwortlichen und Akteuren vor Ort leerstehende Gebäude in bezahlbaren Wohnraum umwandeln.
Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, kritisiert, dass die Stadt es versäumt habe, eine klare Strategie zur Anwerbung von Studierenden zu entwickeln. Ohne eine solche Strategie, so Ringwelski, verpasse Solingen wirtschaftliche Impulse, eine Stärkung des Gastgewerbes und eine bessere städtische Entwicklung. Die JU sieht darin die Möglichkeit, das Stadtviertel zu beleben und gleichzeitig den Wohnraummangel zu bekämpfen.
Die Gruppe hat konkrete Standorte ausgemacht, die umgenutzt werden könnten, darunter die ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Focherstraße und das alte Sparkassengebäude. Julia Kalem, Vorstandsmitglied der JU, schlägt vor, ungenutzte Immobilien in Wohnraum umzuwandeln und damit neues Leben in die Innenstadt zu bringen. Ihr Konzept sieht zudem eine Mischung verschiedener Wohnformen vor, um vielfältige und lebendige Nachbarschaften zu schaffen.
Um voranzukommen, fordert die JU die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klar definierten Zielen. Die Organisation verspricht, sich eng in den Prozess einzubringen, die Entwicklungen zu begleiten und auf bezahlbare Lösungen zu drängen. Entscheidend sei dabei die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und lokalen Akteuren, um praktikable Lösungen zu finden.
Die Vorschläge der Jungen Union konzentrieren sich auf die Umnutzung bestehender Gebäude und die Schaffung eines vielfältigen Wohnraumangebots. Bei Umsetzung könnte ihr Plan die Zahl der Studierenden in Solingen erhöhen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft stärken. Der nächste Schritt besteht darin, offizielle Unterstützung für eine Arbeitsgruppe und konkrete Maßnahmen zu gewinnen.






