Kölner Startup epilot sichert sich 10 Millionen Euro für Energiewende-Software
Amelie SchmidtKölner Startup epilot sichert sich 10 Millionen Euro für Energiewende-Software
Kölner Softwareunternehmen epilot sichert sich 10 Millionen Euro frisches Kapital
Die in Köln ansässige Softwarefirma epilot hat in einer neuen Finanzierungsrunde 10 Millionen Euro eingesammelt. Das Investment stammt von Expedition Growth Capital, einem auf Wachstumsbeteiligungen im Softwarebereich spezialisierten Unternehmen. Die frischen Mittel sollen dem Ausbau der digitalen Plattform für den Energiesektor dienen.
Gegründet wurde epilot 2017 von Michel Nicolai, Szilard Toth und Rolf Benken. Das Unternehmen bietet eine Komplettlösung für Energieversorger an, die den Vertrieb von Ökostromprodukten automatisiert, Kundenanfragen vereinfacht und die Abstimmung mit Installationsfirmen optimiert. Zu den großen Kunden zählen bereits badenova, DEW21, enercity und Mainzer Netze.
Die Finanzierungsrunde wurde im Juli 2024 abgeschlossen, wobei Expedition Growth Capital die 10-Millionen-Euro-Investition anführte. Im Rahmen der Vereinbarung wird Expedition-Partner Will Sheldon dem Beirat von epilot beitreten. Das Unternehmen plant, das Kapital für die Beschleunigung der Produktentwicklung, die Einführung neuer KI-gestützter Funktionen und den Ausbau des Teams zu nutzen.
Mit über 150 Kunden strebt epilot an, Prozesse im Energiewendemarkt weiter zu standardisieren und die Komplexität zu verringern. Die jüngste Finanzierungsspritze soll die Weiterentwicklung der Plattformfähigkeiten und die Skalierung des Geschäfts vorantreiben. Das Engagement von Expedition unterstreicht das Vertrauen in das langfristige Wachstum des Unternehmens.






