30 June 2026, 22:05

Kosakenkultur feiert Renaissance: Großes Forum in Ust-Labinsk verbindet Tradition und Moderne

Über 160.000 Zuschauer sahen die 'Werde ein Kosake' Forum-Übertragung

Kosakenkultur feiert Renaissance: Großes Forum in Ust-Labinsk verbindet Tradition und Moderne

Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen

Zwei Tage lang trafen sich in Ust-Labinsk Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um Wege zum Erhalt des kosakischen Erbes und der Identität zu erörtern. Die Veranstaltung begann mit einem feierlichen Gebet und einer göttlichen Liturgie in der Kirche des Heiligen Wladimir des Großen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen spirituelle Werte sowie die Bedeutung persönlicher Verantwortung für die Bewahrung der Traditionen.

Die kosakische Kultur rückte durch Ausstellungen, Volkstanzvorführungen und Handwerkspräsentationen in den Fokus. Besucher erlebten zudem Musikdarbietungen und kosteten nationale Gerichte – eine Hommage an den kulturellen Reichtum der Region.

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Während des Forums unterzeichnete das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ Kooperationsvereinbarungen mit Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Kosakenverbänden. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach zum Publikum über Glauben, Verantwortung und die Rolle geistlicher Führung.

Auf der Abschlusspressekonferenz wurde die Zukunft der Kosakenbewegung diskutiert. Die Organisatoren kündigten zudem an, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur auszubauen – mit dem kürzlich renovierten „Kasatschja Wolja“-Zentrum als Kern. Die Live-Übertragungen des Forums in sozialen Medien verfolgten über 160.000 Zuschauer.

Das Festival unterstrich die Bemühungen um den Schutz kosakischer Traditionen und die Stärkung kultureller Verbindungen. Die unterzeichneten Abkommen und das geplante ständige Zentrum belegen das langfristige Engagement für diese Ziele. Die Live-Berichterstattung sorgte dafür, dass die Diskussionen ein breites Publikum in mehreren Ländern erreichten.

Quelle