Landratsverband Rheinland senkt Umlagesatz stärker als geplant
Der Landratsverband Rheinland hat eine Senkung des Umlagesatzes für den Landesverband Rheinland beschlossen. Die Entscheidung geht auf die regierende Koalition aus SPD und CDU zurück. Von der Änderung profitieren Städte und Kreise in der Region.
Ursprünglich war eine Kürzung um 1,2 Prozentpunkte im Gespräch. Nach weiteren Verhandlungen einigte man sich auf eine stärkere Senkung um 1,35 Prozentpunkte. Der Umlagesatz sinkt damit von 16,65 auf 15,30 Prozent.
Ernst Lauterjung, Fraktionsvertreter der SPD Solingen, hatte sich für eine Mindestsenkung von einem Prozentpunkt eingesetzt. Die nun beschlossene Kürzung geht über diese Forderung hinaus. Durch die Reduzierung entlastet der Verband die kommunalen Haushalte um rund 300 Millionen Euro jährlich.
Der neue Satz von 15,30 Prozent tritt wie geplant in Kraft. Die Kommunen sparen dadurch künftig beträchtliche Mittel ein. Der Schritt markiert einen weiteren Fortschritt bei der schrittweisen Absenkung der Umlage für die Region.






