21 April 2026, 08:04

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt

Großes Gebäude mit Stapeln von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Polen und Himmel, was auf Abrissarbeiten hinweist.

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt

Städtischer Betriebshof Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Standort Hansastraße

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Aufgrund steigender Kosten hat der städtische Betriebshof Langenfeld die Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt auf dem Gelände an der Hansastraße verschärft. Anwohner dürfen künftig pro Besuch nur noch zwei 10-Liter-Eimer abgeben. Mit den Änderungen soll der Anstieg der Ausgaben begrenzt werden, ohne den Service für kleinere Mengen unerschwinglich zu machen.

Am Standort Hansastraße werden nun ausschließlich bestimmte Materialien angenommen, darunter Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine bleiben – wie bereits vor der Aktualisierung – weiterhin ausgeschlossen. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster oder Türen waren an dieser Stelle schon bisher nicht zugelassen.

Pro Anlieferung fällt eine Pauschalgebühr von 8,00 Euro an, unabhängig von der Menge innerhalb der neuen Obergrenze. Bei größeren Abfallmengen werden die Bürger an die Deponie im Stadtteil Immigrath verwiesen, wo die Entsorgung 5,00 Euro pro Kofferraumladung kostet. Alternativ bieten private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling gegen Gebühr die Abholung von Bauschutt an.

Hintergrund der Entscheidung ist der Anstieg der Entsorgungskosten, der die Stadt dazu veranlasst hat, die angenommenen Mengen an öffentlichen Sammelstellen zu begrenzen. Während die Anlage an der Hansastraße weiterhin kleinen Bedarf deckt, müssen Bürger mit größeren Projekten auf andere Lösungen ausweichen.

Die neuen Regelungen reduzieren zwar die Menge an Bauschutt, die in der Hansastraße abgegeben werden darf, halten den Service aber für kleinere Renovierungsarbeiten bezahlbar. Wer mehr Material zu entsorgen hat, kann weiterhin die Bezirksdeponie oder private Anbieter nutzen. Die Änderungen spiegeln den Spagat der Stadt wider, zwischen Kostendämpfung und einem funktionsfähigen Abfallmanagement zu vermitteln.

Quelle