27 April 2026, 06:05

Messerbedrohung in Zülpich: Sohn greift betrunken seinen Vater an und flieht bewaffnet

Schwarze und weiße Zeichnung eines verzweifelten Mannes mit einem Messer, zerrissene Kleidung und zerzaustes Haar, Hände in Verzweiflung gegen einen weißen Hintergrund gefaltet.

Messerbedrohung in Zülpich: Sohn greift betrunken seinen Vater an und flieht bewaffnet

Ein 65-jähriger Mann aus Zülpich erstattete am 8. März Anzeige wegen eines beunruhigenden Vorfalls mit seinem Sohn. Der 32-Jährige soll ihn angeblich mit einem Messer bedroht haben, bevor er bewaffnet aus der Wohnung floh. Später nahm die Polizei den Verdächtigen fest, nachdem es weitere Meldungen über aggressives Verhalten in der Umgebung gegeben hatte.

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Der Streit eskalierte, als der stark alkoholisierte junge Mann – mit einem Blutalkoholwert von fast 2,5 Promille – seinem Vater angeblich ein Messer entgegenhielt. Die alarmierten Beamten trafen zwar am Tatort ein, doch der Verdächtige verließ die Wohnung noch mit der Waffe, bevor sie eintrafen.

Kurz darauf ging bei der Polizei eine weitere Meldung ein: Ein Mann soll in der Nähe der Guinbertstraße versucht haben, mit einem Messer Autoreifen aufzuschlitzen. Die Beamten orteten den Verdächtigen schnell und nahmen ihn ohne Widerstand fest. Bei der Festnahme beschlagnahmten sie ein Messer sowie eine Nagelschere, die er bei sich trug.

Da der Mann Anzeichen einer psychischen Störung zeigte, wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Während des Transports beschimpfte und bedrohte er die Beamten wiederholt. Mittlerweile wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Der Verdächtige befindet sich weiterhin in psychiatrischer Behandlung. Die Polizei hat die Ermittlungen abgeschlossen; das Verfahren wird nun den juristischen Instanzweg gehen. Die Vorwürfe umfassen Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Quelle