Mobile Jugendkunstschule KUMO startet 2025 in Arnsberg und Meschede
Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte für eine neue, ortsungebundene Jugendkunstschule. Das Projekt soll die kulturelle Bildung in der Region stärken, indem es lokale Künstler vernetzt und mobile Workshops anbietet. Finanziert und unterstützt wird das Vorhaben für die nächsten drei Jahre vom Landesministerium sowie einem regionalen Kulturverein.
Den Auftakt bildet in diesem Jahr eine Vernetzungsphase. Beate Herrmann, die das Projekt leitet, wird Künstler:innen und Kulturorte in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen. Aus diesen Gesprächen entstehen die ersten Programmangebote, die ab 2025 auf Basis eines detaillierten pädagogischen Konzepts starten sollen.
Die Jugendkunstschule setzt auf ein ungewöhnliches Modell: Statt eines festen Gebäudes kommt eine mobile Einheit namens KUMO zum Einsatz, die 30-stündige Kulturworkshops für Kinder und Jugendliche an verschiedenen Orten durchführt. Künstler:innen aus der gesamten Region arbeiten dabei zusammen, um dezentrale Angebote zu schaffen.
In der Anfangsphase wird das Projekt von der etablierten Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg begleitet. Interessierte erhalten weitere Informationen unter der Telefonnummer 02972 98 94 216 oder per E-Mail an [email protected]. In Arnsberg steht Kirsten Minkel als Ansprechpartnerin für das Kunstmobil bereit – die konkreten Termine der Angebote richten sich nach der Nachfrage.
Mit ihrem flexiblen, künstlerisch geprägten Ansatz will die neue Jugendkunstschule jungen Menschen kreative Möglichkeiten eröffnen. Dank Landesförderung und lokaler Partnerschaften sollen die ersten Workshops 2025 starten. Ziel ist es, kulturelle Bildung in der gesamten Region zugänglicher zu machen.






