Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 590 Arbeitsplätzen
Lea HartmannMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 590 Arbeitsplätzen
Mönchengladbach plant die Umwandlung des Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum. Der Planungs-, Bau- und Liegenschaftsausschuss der Stadt beriet am Dienstag, den 23. Juni, über das Vorhaben – ein wichtiger Schritt im Rahmen des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, direkt neben dem bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sein Wachstum zu unterstützen und seinen langfristigen Standort in der Stadt zu sichern. Die Erweiterung soll rund 390 Arbeitsplätze sichern und etwa 200 neue schaffen, zudem werden kompatible Gewerbebetriebe angesiedelt.
Ein Bebauungsplanverfahren unter dem Namen „GE Rheinstraße“ wird den rechtlichen Rahmen für die Entwicklung bilden. Möglich wurde das Vorhaben, nachdem die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße beschlossen wurde.
Die Planung sieht einen Grün- und Freiflächenkorridor vor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft. Dieser soll die Fußgänger- und Radverkehrsanbindung verbessern. Gleichzeitig entlasten die Grünflächen bei Starkregen das Kanalsystem und stärken den Hochwasserschutz.
Das Projekt entspricht den Prioritäten Mönchengladbachs für die gewerbliche Entwicklung. Es fördert die Expansion von GE Vernova, schafft neue Arbeitsplätze und verbessert die Infrastruktur. Nun wird das Bebauungsplanverfahren vorangetrieben, um die notwendige rechtliche Grundlage zu schaffen.
