Mönchengladbachs moderne Gesamtschule an der Breite Straße startet 2027 mit visionärem Konzept
Anna HuberMönchengladbachs moderne Gesamtschule an der Breite Straße startet 2027 mit visionärem Konzept
Mönchengladbachs neue Gesamtschule an der Breite Straße nimmt Gestalt an – Baubeginn 2027
Die neue Gesamtschule Breite Straße in Mönchengladbach konkretisiert sich: Ab 2027 sollen die Bauarbeiten für das moderne Schulgebäude beginnen. Entworfen wurde der Komplex vom Münchner Architekturbüro Auer Weber und sieht ein mehrstöckiges, flexibles Raumkonzept mit fünf separaten Bereichen sowie eine Sporthalle vor. Die Nachfrage ist bereits jetzt groß – für das Schuljahr 2026/27 liegen 142 Anmeldungen für nur 108 verfügbare Plätze vor.
Der finale Entwurf der Schule umfasst eine dynamische Struktur mit fünf klar abgegrenzten Bereichen, die jeweils über einen eigenen Innenhof verfügen. Ein viergeschossiger Zentralbau beherbergt Gemeinschaftsflächen, Kunstateliers und eine Freiluft-Kunstterrasse. Zudem sind ein Lernzentrum für selbstständiges Arbeiten und eine dreifach nutzbare Sporthalle vorgesehen. Die Klassenräume sind variabel gestaltbar, um unterschiedlichen Unterrichtsformen gerecht zu werden.
Schon in diesem Sommer wird ein provisorisches Modulgebäude eröffnet, um die Kapazität von 30 auf 34 Klassen zu erhöhen. Später soll diese Zahl auf 36 steigen. Nach Fertigstellung des Hauptgebäudes wird der Interimsbau wieder abgerissen.
Die Arbeiten am permanenten Standort beginnen 2027; die ersten Schüler:innen ziehen voraussichtlich zum Schuljahr 2028/29 ein. Die vollständige Fertigstellung ist für 2031 geplant. Die Gesamtkosten für die interimistischen und dauerhaften Anlagen belaufen sich auf schätzungsweise 130 Millionen Euro.
Die neue Schule wird die siebte Gesamtschule Mönchengladbachs – weitere Neugrundungen sind bis 2031 nicht vorgesehen. Fast 44 Prozent der Eltern in der Region entscheiden sich nach der Grundschule für eine Gesamtschule als weiterführende Bildungseinrichtung.
Die Kapazität der Schule an der Breite Straße wird schrittweise ausgebaut, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Sobald sie voll operativ ist, bleibt sie für das nächste Jahrzehnt die einzige neu gebaute Gesamtschule der Stadt. Das Projekt setzt auf moderne, anpassungsfähige Lernumgebungen, die ab 2028 Schüler:innen zur Verfügung stehen sollen.






