24 April 2026, 04:04

Mönchengladbachs Wirtschaft 2025: Rekordbeschäftigung trotz regionalem Abschwung

Eine Liniengrafik, die die Trends der Risikokapitalinvestitionen in Austin, Texas, zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Mönchengladbachs Wirtschaft 2025: Rekordbeschäftigung trotz regionalem Abschwung

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG) hat für das Jahr 2025 starke Ergebnisse vermeldet: Die Stadt verzeichnete Rekordbeschäftigung, neue Unternehmensinvestitionen und einen Rückgang der Insolvenzen – trotz eines allgemeinen regionalen Abschwungs. Die Ergebnisse wurden auf der letzten Pressekonferenz von Dr. Ulrich Schückhaus präsentiert, der nach 27 Jahren in der Organisation in den Ruhestand geht.

Laut dem Finanzbericht 2025 gab es 21 Neuansiedlungen von Unternehmen, 11 Start-ups und 14 Betriebsweiterungen, wodurch 546 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen wurden. Die WFMG unterstützte zudem sechs Unternehmen bei der Stabilisierung ihrer Geschäftsaktivitäten. Elf Projekte nutzten das Regionale Wirtschaftsförderprogramm (RWP) und zogen private Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro an, ergänzt durch 3,5 Millionen Euro öffentliche Förderung.

Durch Gewerbeimmobilienverkäufe kamen zusätzlich 15.000 Quadratmeter Fläche hinzu, was die Einnahmen der WFMG auf über 2,7 Millionen Euro steigerte. Zu den bedeutenden Standortverlagerungen zählten Kremer Legal Tech, ILOQ Germany und Detectamet.

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Die Umsätze der lokalen Industrie stiegen im Vergleich zu 2024 um 2,9 Prozent – ein Gegentrend zum weiteren IHK-Bezirk und zu Nordrhein-Westfalen (NRW). Der Gesundheits- und Sozialsektor blieb mit 21.204 Beschäftigten der größte Arbeitgeber, während die verarbeitende Industrie stabil blieb. Leichte Rückgänge gab es im Dienstleistungs- und Einzelhandelsbereich.

Die Unternehmensinsolvenzen in Mönchengladbach sanken um 7,5 Prozent, während sie in NRW um 13,6 Prozent anstiegen. Bis Mitte 2025 erreichte die Stadt mit 105.796 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen die höchste Beschäftigtenzahl ihrer Geschichte.

Dr. Schückhaus stellte die Ergebnisse gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern und einem bevollmächtigten Vertreter vor. Sein Ausscheiden zum 30. Juni markiert das Ende einer 27-jährigen Tätigkeit bei der WFMG.

Die Zahlen für 2025 zeigen, dass Mönchengladbach in Sachen Beschäftigung, Investitionen und Unternehmensstabilität die regionalen Trends übertrifft. Die Stadtwirtschaft profitierte von gezielten Förderprogrammen und einer widerstandsfähigen Industrie. Die WFMG trug durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Reduzierung von Insolvenzen maßgeblich zu den positiven Entwicklungen bei.

Quelle