Münsters Museum beleuchtet deutschen Kolonialismus in Studientagen für Schulen
Anna SchmittMünsters Museum beleuchtet deutschen Kolonialismus in Studientagen für Schulen
Städtisches Museum Münster veranstaltet Studientage zu deutschem Kolonialismus für Schüler:innen
Das Städtische Museum Münster bietet am 8. und 9. Oktober besondere Studientage zum Thema deutscher Kolonialismus für Schüler:innen der weiterführenden Schulen an. Die Veranstaltung vermittelt sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven. Für die Vorträge und Diskussionen ist keine Anmeldung erforderlich, für die Nutzung des angrenzenden Arbeitsraums muss jedoch vorab gebucht werden.
Die Ausstellung "Themenraum Kolonialismus" ist an beiden Tagen von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Sie setzt sich mit den bis heute spürbaren Folgen der deutschen Kolonialgeschichte auseinander und zeigt unter anderem Auftragsmalereien, die moderne Spuren dieser Epoche aufzeigen. Studierende der Universität Münster begleiten die Schulklassen als Ansprechpartner:innen durch die Veranstaltung.
Am 11. Oktober findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung statt, Startpunkt ist das Museumsfoyer. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Parallel zeigt das Museum ab dem 10. Oktober ein Foto vom ersten Nachwuchswettbewerb des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Deutschen Aero Club, der an Ferdinand Eimermacher erinnert.
Eine weitere Ausstellung, "Pan Walther (1921–1987) – Sara-la-Kȃli: Die Wallfahrt in Saintes-Maries-de-la-Mer", endet am 12. Oktober. Der "Themenraum Kolonialismus" entstand in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum, dem Historischen Seminar und dem Institut für Geschichtsdidaktik der Universität Münster sowie zwölf weiteren, nicht näher genannten Partnerinstitutionen.
Die Studientage bieten Schüler:innen vertiefte Einblicke in die Kolonialgeschichte und ihre heutigen Auswirkungen. Die öffentliche Führung und die laufenden Ausstellungen laden zudem dazu ein, sich intensiver mit den Sammlungen des Museums auseinanderzusetzen. Für die Nutzung des Arbeitsraums bleibt eine Voranmeldung erforderlich.






