Neuer Jugendsender The New DASDING startet im Juni 2026 mit frischem Konzept
Amelie SchmidtNeuer Jugendsender The New DASDING startet im Juni 2026 mit frischem Konzept
Neuer Jugendsender The New DASDING startet am 1. Juni 2026 in vier Bundesländern
Am 1. Juni 2026 geht mit The New DASDING ein neuer, auf junge Hörerinnen und Hörer ausgerichteter Radiosender in vier deutschen Bundesländern auf Sendung. Das Projekt vereint erstmals drei öffentliche Rundfunkanstalten: DASDING (SWR), YOU FM (hr) und UNSERDING (SR). Ziel des gemeinsamen Senders ist es, das Programm zu modernisieren, Kosten zu sparen und das digitale Angebot für die junge Zielgruppe auszubauen.
Die Initiative entsteht im Rahmen der vorzeitigen Umsetzung des Reform-Staatsvertrags Rundfunk, der sechs Monate früher als geplant in Kraft tritt. Laut Vereinbarung sorgen regionale Opt-outs dafür, dass Inhalte aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland weiterhin vertreten bleiben. Als Produktionsstandorte dienen die Studios in Baden-Baden, Frankfurt und Saarbrücken, von denen aus der neue Sender sein Programm ausstrahlt.
Das Morgenprogramm wird von vier Moderatorinnen und Moderatoren gestaltet: Lucas "Bänschi" Bänsch, Tina Hauswald, William Lauth und Sophie Schindler. Keiner von ihnen war zuvor in klassischen Medien wie Fernsehen oder YouTube tätig, bevor sie zu einer der drei Partnerstationen stießen. Den Vormittagsslot übernehmen Celine Jost und Sarah Hautsch, während die Nachmittagssendungen von Marvin Fischer, Panagiota "Pepi" Beletseli, Leni Eckstein und Timo Killer moderiert werden. Für das Abendprogramm wechseln sich Aliena Pfeiffer und Tiffany Meiser ab – gesendet wird aus Saarbrücken.
Durch die Fusion sollen rund 1,8 Millionen Euro an linearen Programmkosten eingespart werden. Diese Mittel fließen in digitale Angebote, die speziell auf die junge Zielgruppe zugeschnitten sind – ganz im Sinne der Modernisierungsstrategie des Senders.
Mit dem Start im Juni 2026 löst The New DASDING die bisherigen Jugendformate der drei Rundfunkanstalten ab. Die dezentrale Produktion in mehreren Städten und die garantierte regionale Ausrichtung sollen die lokale Relevanz wahren. Kosteneinsparungen und Investitionen in digitale Inhalte markieren damit einen Wandel in der Art und Weise, wie der öffentliche Rundfunk junge Hörerinnen und Hörer erreicht.






