Neues Wohngebiet in Lürrip: Baubeginn für 300 Wohneinheiten auf REME-Gelände
Lea HartmannNeues Wohngebiet in Lürrip: Baubeginn für 300 Wohneinheiten auf REME-Gelände
Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip
Am Mittwoch haben Vertreter der EWMG-Geschäftsführung und des Bauunternehmens Anton Küpper Hoch- und Tiefbau mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Startschuss für ein neues Wohngebiet auf dem ehemaligen REME-Militärgelände in Mönchengladbach-Lürrip gegeben. Das Projekt soll dringend benötigten Wohnraum schaffen – für die erste Bauphase sind Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro vorgesehen.
In der initialen Ausbauphase, bekannt als Baufeld 1, entstehen auf rund 3.800 Quadratmetern Straßenfläche sowie 530 Metern Kanälen wichtige Infrastrukturverbindungen zwischen dem REME-Gelände und dem historischen Zentrum Lürrips. Geplant sind unter anderem eine Grundschule, ein Kindergarten sowie eine breite, boulevardartige Promenade für Fußgänger und Radfahrer.
Die EWMG wird in Kürze 14 Baugrundstücke für Ein- und Doppelhäuser an private Käufer vermarkten. Die Vergabe erfolgt über ein gemischtes Verfahren: Neben Höchstgebotsauktionen fließen auch soziale Kriterien und ein Losverfahren zu Festpreisen ein, um eine vielfältige Nachbarschaft zu fördern. Die Bauarbeiten an Baufeld 1 sollen bis Anfang 2026 abgeschlossen sein.
Langfristig ist auf dem gesamten REME-Areal der Bau von rund 300 Wohneinheiten vorgesehen. Bereits ausgeschrieben wurde zudem eine separate Vergabemaßnahme für ein Mehrfamilienhaus am Compesmühlenweg mit 29 Wohnungen, von denen mindestens die Hälfte öffentlich gefördert werden soll. Dr. Ulrich Schückhaus, Vorstandsvorsitzender der EWMG, betonte, das Projekt sei ein wichtiger Schritt hin zu einem gut durchdachten Stadtquartier.
Der Spatenstich markiert den Auftakt einer großen Wohnraumoffensive in Mönchengladbach. Mit 1,5 Millionen Euro Investitionsvolumen und einer Mischung aus privat finanziertem und gefördertem Wohnraum soll das Vorhaben den lokalen Bedarf decken. Die Fertigstellung der ersten Phase ist für Anfang 2026 geplant, weitere Ausbauphasen folgen in den kommenden Jahren.






