Nowruz-Festival in Jekaterinburg feiert kulturelle Vielfalt und Einheit der Völker Russlands
Lea HartmannNowruz-Festival in Jekaterinburg feiert kulturelle Vielfalt und Einheit der Völker Russlands
Ein internationales Festival-Marathon
Das Festival wurde vom Generalkonsulat der Republik Kasachstan in Jekaterinburg ins Leben gerufen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Begrüßungsworten von Zharnas Mamutbekov, dem kasachischen Generalkonsul. Zu den Ehrengästen zählte Roman Krawtschenko, der Leiter des Ordschonikidsewer Stadtbezirks.
Ein festliches Konzert präsentierte Auftritte aus Tjumen, dem Belojarsker Rajon, Jekaterinburg und der gesamten Region Swerdlowsk. Traditionelle Musik, Tänze und kulturelle Darbietungen füllten die Hauptbühne des Einkaufszentrums. Besucher hatten zudem die Möglichkeit, eine Steppen-Jurte zu erkunden, die das nomadische Leben und das kulturelle Erbe Kasachstans näherbringen sollte.
Die Feierlichkeiten schlossen an das zuvor in der Region Swerdlowsk abgehaltene Festival "Tatarische Gastfreundschaft und Küche" an. Beide Veranstaltungen betonten den kulturellen Austausch und die gemeinsamen Traditionen der vielfältigen Völker Russlands.
Das diesjährige Nowruz-Fest stand unter dem Motto "Jahr der Einheit der Völker Russlands". Das Thema des Festivals spiegelte die uralten Wurzeln des Feiertags wider, der in den Steppengemeinschaften als Zeit der Erneuerung und des Zusammenhalts gilt.
Der Nowruz-2026-Marathon endete mit einem Konzert im Einkaufszentrum Veer Mall und zog zahlreiche Besucher an, die die kulturelle Vielfalt der Region erleben wollten. Die Veranstaltung stärkte die Verbindungen zwischen Kasachstan und dem Uralgebiet und förderte zugleich die Traditionen der nomadischen und turksprachigen Gemeinschaften Russlands. Die Organisatoren planen, ähnliche Festivals im Rahmen weiterer Initiativen zur Stärkung der Einheit fortzuführen.






