23 May 2026, 04:04

NRW geht mit neuer Härte gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vor

Geldwäsche Bekämpfen

NRW geht mit neuer Härte gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung vor

Polizei und Zollbehörden in Nordrhein-Westfalen gehen verstärkt gegen Finanzkriminalität vor

Die Gemeinsamen Finanzermittlungsstellen (GFIUs) der Landespolizei und des Zollfahndungsamts Essen konzentrieren sich auf die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Ihr jüngster Jahresbericht beleuchtet zentrale Maßnahmen und Strategien in der Region.

Die GFIUs arbeiten nach dem Prinzip des „Shared Desk“, das eine enge Zusammenarbeit von Polizei und Zoll ermöglicht. Dieser Ansatz verbessert die Koordination und macht Ermittlungen effizienter.

Eine ihrer Hauptaufgaben besteht in der Beschlagnahmung von Vermögenswerten, die mit Straftaten in Verbindung stehen. Durch die Sicherung von Geldern und Immobilien stellen sie sicher, dass Opfer später Entschädigungen erhalten oder der Staat Einziehungsanordnungen durchsetzen kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, Tätern illegal erwirtschaftetes Vermögen zu entziehen – sowohl die Erträge aus Straftaten als auch Mittel, die für weitere Delikte vorgesehen sind.

Bei komplexen Fällen, etwa im Bereich der organisierten oder schweren Kriminalität, werden spezielle Ermittlungsteams eingerichtet. Diese übernehmen hochkarätige Untersuchungen, bündeln Ressourcen und Fachwissen, um kriminelle Finanznetzwerke zu zerschlagen.

Der jährliche Lagebericht Finanzermittlungen gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Bekämpfung von Finanzkriminalität in Nordrhein-Westfalen. Die Behörden verfeinern ihre Methoden kontinuierlich, mit Fokus auf Vermögensabschöpfung und die Verhinderung illegaler Geldströme. Ihr Ziel ist es, kriminelle Strukturen zu schwächen und gleichzeitig die Interessen der Öffentlichkeit und der Opfer zu schützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle